Initiator Coelestin Jahn von der Firma Eventtec Pro sagte im Vorfeld: „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen und ich hoffe, dass es was bringt.“
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Initiator Coelestin Jahn von der Firma Eventtec Pro sagte im Vorfeld: „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen und ich hoffe, dass es was bringt.“

Night of Light

Bundesweite Aktion der Eventbranche: Fuldaer Dom erstrahlt Rot

Mit einer bundesweiten Aktion hat die Eventbranche am Montagabend auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage während der Corona-Krise hingewiesen. Dabei wurden Unternehmen und andere Gebäude rot angestrahlt. In Fulda erstrahlte der Dom in kräftigem Rot.

  • Die Eventbranche hat mit einer bundesweiten Aktion auf ihre schwierige wirtschaftliche Lage während der Corona-Krise hingewiesen.
  • In Fulda erstrahlte der Dom in rot.
  • Der Initiator der Firma Eventtec Pro aus Eichenzell hofft, damit ein Zeichen setzen zu können.

Region - Bei der bundesweiten Aktion „Night of Light“ solle mit der symbolischen „Alarmstufe Rot“ die schwierige wirtschaftliche Lage unterstrichen werden, berichteten die Organisatoren aus Nordrhein-Westfalen im Vorfeld. Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden, hieß es.

Bis Montagnachmittag verzeichneten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mehr als 7500 Gebäude, die beleuchtet werden sollen. Auch in Fulda erstrahlte am Montagabend der Dom Rot. Initiator Coelestin Jahn von der Firma Eventtec Pro sagte im Vorfeld gegenüber unserer Zeitung: „Es ist wichtig ein Zeichen zu setzen und ich hoffe, dass es was bringt.“ Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, an dieser Aktion teilzunehmen.

Der Dom wurde am Montagabend rot angestrahlt.

Im Eilverfahren hatte das Dekanat in Fulda noch am Montagnachmittag dem Antrag zugestimmt, den Dom beleuchten zu lassen. Unterstützung erhielt Eventtec Pro von der KTL Event Schmiede, Gerrit-Entertainment und Arctis Eventservice.

Im Eilverfahren hatte das Dekanat in Fulda dem Antrag zugestimmt, den Dom beleuchten zu lassen.

Doch nicht nur in Fulda, sondern auch in Hünfeld wurde an der Aktion teilgenommen. Der Music Club Z1 in Hünfeld wurde vom Inhaber Sven Schirrmeister ebenfalls rot angestrahlt.

Auch der Hünfelder Music Club Z1 erstrahlte Rot.

In Eiterfeld wurde das „Alte Amtsgericht“ mit rotem Licht in Szene gesetzt.

In Eiterfeld wurde das „Alte Amtsgericht“ mit rotem Licht in Szene gesetzt.

Die Künzeller Firma „Extra-Hell Veranstaltungstechnik“ beteiligte sich ebenfalls an der Aktion „Night of Light“ und illuminierte den Dicken Turm in roter Farbe.

Der Dicke Turm in Künzell wurde in roter Farbe angestrahlt.

In Bad Soden-Salmünster wurden das Gradierwerk am Kurpark und die Burgruine Stolzenberg Bad Soden angestrahlt. Bürgermeister Dominik Brasch hatte im Vorfeld gesagt: „Selbstverständlich beteiligen wir uns in der Kurstadt Bad Soden-Salmünster an der „Night of Light“, um die für uns so wichtige Veranstaltungsbranche zu unterstützen. Wir möchten uns solidarisch zeigen, da gerade dieser Wirtschaftszweig durch die Corona-Pandemie hart getroffen wurde und unterstützt gehört.“

Das Gradierwerk am Kurpark und die Burgruine Stolzenberg Bad Soden-Salmünster wurden von Intensivesenses angestrahlt.

Kurdirektor Stefan Ziegler ergänzte: „Wir als Kurbetrieb sind auf die Veranstaltungs- und Eventexperten angewiesen, um den Mitbürgerinnen und Mitbürgern sowie unseren Gästen in Bad Soden-Salmünster ein adäquates Kultur- und Veranstaltungsprogramm bieten zu können. Nicht zu vergessen sind dabei die zahlreichen Künstlerinnen und Künstler, die unter der aktuellen Corona-Situation zusätzlich leiden.“ (sec)

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