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Wo kluge Köpfe knobeln - Fuldaer Schüler bei Physik-Olympiade erfolgreich

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Andreas Hartmann (links) und Ulf Brüdigam (rechts) gratulieren Konstantin Wolgin zu seiner hervorragenden Leistung bei der Physik-Olympiade. Jonathan Jestädt (kleines Bild) qualifizierte sich für die dritte Runde.
Andreas Hartmann (links) und Ulf Brüdigam (rechts) gratulieren Konstantin Wolgin zu seiner hervorragenden Leistung bei der Physik-Olympiade. Jonathan Jestädt (kleines Bild) von der Winfriedschule qualifizierte sich für die dritte Runde. © Freiherr-vom-Stein-Schule

Insgesamt 135 Schüler aus Hessen sind in der zweiten Runde der Physik-Olympiade gegeneinander angetreten. Die zehn Besten wurden während einer Online-Veranstaltung von Landesregierung und beteiligten Unternehmen geehrt. 

Fulda - Neun hessische Schüler und eine Schülerin wurden für ihre herausragenden Leistungen in der zweiten Runde der 52. Internationalen Physik Olympiade auf Landesebene gewürdigt. Unter ihnen sind Jonathan Jestädt und Konstantin Wolgin (beide 18), zwei Abiturienten an Schulen aus Fulda. (Lesen Sie auch: Fuldaer Schülerin siegt bei Übersetzer-Wettbewerb der EU)

Jonathan Jestädt aus Großenlüder absolviert in diesem Jahr sein Abitur an der Winfriedschule in Fulda. Er besucht den Leistungskurs Physik bei Lehrer Martin Lindenthal, der ihn als „überragenden Naturwissenschaftler, sehr zielstrebig, exakt, wissbegierig, mit durchweg überdurchschnittlich sehr guten Noten“ beschreibt. Jonathan hatte sich sogar für die dritte Runde auf Bundesebene qualifiziert, an welcher er allerdings zugunsten seiner Abiturvorbereitung nicht teilnahm.

Fulda: Erfolg bei Physik-Olympiade für zwei Fuldaer Schüler

Konstantin Wolgin aus Fulda ist Abiturient an der Freiherr-vom-Stein-Schule und belegt die Leistungskurse Mathematik und Physik. „Konstantin ist in Mathematik und den Naturwissenschaften herausragend. Seine Leidenschaft gilt aber der Physik“, beschreibt Schulleiter Dr. Ulf Brüdigam den Schüler. Auch Dr. Andreas Hartmann, der ihn während seiner Teilnahme an der Olympiade betreute, lobt Engagement und Begabung des Schülers in den Naturwissenschaften.

Konstantin möchte nach dem Abitur ein naturwissenschaftliches Studium beginnen. Schulleiter sowie Lehrkräfte beider Schulen betonen den ausgesprochen hohen Anspruch der Aufgaben, welche die Schüler bewältigten. Diese gingen weit über das schulische Niveau hinaus.

Hessische Schüler in dritter Runde größte Gruppe

Die erfolgreichen Schüler werden in einer virtuellen Preisverleihung durch Kultusminister Professor Dr. Alexander Lorz (CDU), Wolfram Kuhn, stellvertretender Vorsitzender von Hessenmetall Mittelhessen und Geschäftsführer der Herborner Pumpentechnik, sowie Jochen Mohn, Geschäftsführer des Gastgebers Hexagon Metrology aus Wetzlar, geehrt.

Das Land Hessen stelle in der dritten Runde die größte Gruppe, betont der Kultusminister. „Das sind beeindruckende Zahlen und Leistungen, auf die wir sehr stolz sein können. Sie zeigen, dass mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer in der Schule sehr wohl Spaß machen und viele Schüler begeistern können. Und genau deshalb werden wir mit unseren Förderanstrengungen nicht nachlassen“, versichert Lorz.

Ebenso loben Jochen Mohn und Wolfram Kuhn Ehrgeiz und Talent der jungen Teilnehmer. Mohn und Sabrina Martin von Hexagon informieren die Schüler über potenzielle Einstiegsmöglichkeiten für Physiker in das Technologieunternehmen. (Sophie Brosch)

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