Die „Rhöncloud“ befindet sich direkt am Kindergarten in Eichenzell. Ines Claus fand das Logo des IT-Unternehmens besonders gelungen, Bürgermeister Johannes Rothmund stimmte ihr zu.
+
Die „Rhöncloud“ befindet sich direkt am Kindergarten in Eichenzell. Ines Claus fand das Logo des IT-Unternehmens besonders gelungen, Bürgermeister Johannes Rothmund stimmte ihr zu.

Europas schnellste Cloud

Auf welchem Stand sind die Projekte in der Smart City? Ines Claus zu Besuch in Eichenzell

  • Alina Komorek
    VonAlina Komorek
    schließen

Auf welchem Stand sind die Projekte der Smart City Eichenzell? Auf ihrer Sommerreise durch Hessen kommt die Vorsitzende der Landtagsfraktion Ines Claus mit dem Eichenzeller Bürgermeister Johannes Rothmund (CDU) ins Gespräch.

Eichenzell - Die Projekte, die im Rahmen des Smart City-Konzeptes in und für Eichenzell (Kreis Fulda) geplant und umgesetzt werden, drehen sich um die Themen Digitalisierung, Vernetzung und Innovation. Sie sollen aber vor allem eines sein: nah am Menschen. Dass die Ideen von Thorsten Sturm aus dem Smart-City-Team und Bürgermeister Johannes Rothmund den Nutzen für alle in der Gemeinde nicht aus den Augen verloren haben, lobte Ines Claus, bei ihrem Besuch in Eichenzell.

Von den Bereichen, zu denen die Projekte im Zuge der Digitalisierung und Vernetzung gehören, gefalle Claus der E-Health-Bereich am besten. Dazu gehören eine mobile Krankenschwester und ein digitaler Tablettenspender. „Durch diese Projekte können Menschen lange in ihrem eigenen Wohnraum bleiben. Das Analoge soll beibehalten werden, aber das Digitale kann in diesem Bereich eine wertvolle Ergänzung und Unterstützung sein“, sagte die Fraktionsvorsitzende und fasste das Eichenzeller Konzept der Smart City als „zukunftsträchtig“ zusammen. Für das Modellprojekt hatte die Gemeinde Eichenzell im März bereits über 10 Millionen Euro vom Bund erhalten.

Fulda: Europas schnellste Cloud gibt es in der Smart City Eichenzell

Bürgermeister Johannes Rothmund betonte, dass bei Ideen und Projekten immer die Frage im Raum steht: „Welchen Mehrwert hat das für Eichenzell?“ So würden über digitale Umfragen Stimmungsbilder eingeholt. Beim Besuch aus Wiesbaden und den Vertretern der Smart City kam neben den digitalen Gesundheitsprojekten auch die smarte Straßenbeleuchtung mit Ladestationen für E-Autos und Bewegungssensoren besonders gut an, die im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden sollen.

Nach der Vorstellung des Konzeptes, das den Smart City-Standorten Darmstadt und Kassel in nichts nachstehe, so Rothmund, besuchte die Gruppe um Ines Claus den Ort, an dem nach den Worten des Bürgermeisters „die Glasfaser das Licht der Welt erblickt“. Hier ist die Hauptschlagader des Breitbandinternets, „Europas schnellste Cloud“, die derzeit 10 Gigabyte pro Sekunde liefere, aber weit größere Datenmengen übertragen könne.

CDU-Fraktionsvorsitzende Ines Claus besucht Eichenzell

Schließlich verabschiedete man sich vor dem Grundstück am Märzrasen, auf dem 2023 der Smartcampus fertig sein soll. Ein Team um Manuel Bittorf hat ihn geplant – ihn zeichne die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aus, denn nebenan ist der Bahnhof Welkers. Hier sollen sich Firmen einmieten und Räume für Vorlesungen zur Verfügung stehen. Im Herbst rollen wohl die Bagger an. Am Mittwoch war zeitgleich die Hessische Digitalministerin bei der Edag zu Besuch und bekam den CityBot vorgeführt.

Das könnte Sie auch interessieren