Weihnachtliches Symbol

Friedenslicht aus Betlehem kommt nach Fulda - Aussendungsfeier im Dom

Besonders in diesen Pandemie-Zeiten ist es ein Titel mit viel Symbolkraft: „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet.“ So wurde die diesjährige Aussendungsfeier des Friedenslichtes aus Bethlehem überschrieben. Das Licht reiste am Sonntag bis in den Dom – und noch viel weiter.

Fulda - Aufgrund der Corona-Pandemie und strengen Beschränkungen musste die Aussendungsfeier im vergangenen Jahr als Autogottesdienst auf dem Messegelände Fulda Galerie stattfinden. Dieses Jahr konnte – wenn auch unter Maskenpflicht und mit Besucherreduzierung – wieder im besonderen Ambiente des Fuldaer Doms gefeiert werden.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Kurhessen-Waldeck organisieren die ökumenische Aussendungsfeier für das Bistum Fulda und die Landeskirche Kurhessen-Waldeck alljährlich. Feierlich bringen Pfadfinder das Licht mit in den Dom. (Lesen Sie hier: Krippenweg führt erstmals durch Fuldaer Innenstadt - Barockkrippe als Höhepunkt)

Fulda: Friedenslicht aus Betlehem - Aussendungsfeier im Dom

Das Friedenslicht ist weit gereist. Es soll von der Geburt Jesu und seiner Botschaft erzählen. Aus Bethlehem kommend überwindet es 3000 Kilometer und verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander.

In Fulda wurde es am Sonntag im Rahmen eines Gottesdienstes an die Besucher verteilt, die ihre mitgebrachten Kerzen an dem Friedenslicht entzünden – und das Licht weitertragen. Doch es reist noch viel weiter. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen das Friedenslicht entlang der Bahnstrecken von Fulda in den Süden, Norden und Westen des Bistums. „Sie freuen sich, wenn das Friedenslicht aus Bethlehem fleißig verteilt wird, damit möglichst viele Menschen das kleine Hoffnungslicht bis Heilig Abend als weihnachtliches Symbol erhalten können“, heißt es in einer Mitteilung.

Am dritten Advent wurde das Friedenslicht aus Betlehem im Fuldaer Dom ausgesandt.

Das Friedenslicht aus Bethlehem fand so auch seinen Weg an den Schlüchterner Bahnhof. Rund 25 Menschen holten sich das Friedenssymbol mit eigenen Kerzen und Laternen dort ab. Nach der Ökumenischen Aussendungsfeier im Fuldaer Dom sollte das Friedenslicht von den Pfadfindern der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) mit dem Zug in den Bergwinkel transportiert werden. Die entsprechende Genehmigung hatte die Deutsche Bahn aber zurückgezogen.

Daher wurde das Licht nun per Auto von Mitgliedern der DPSG aus Biebergemünd-Wirtheim unter der Leitung von Stammeskurat Volker Gudera verteilt. „Wichtig ist, dass das Licht ankommt. Es sucht sich seinen Weg“, sagte er. Die Pfadfinder verteilten das Friedenslicht anschließend vor den Bahnhöfen in Steinau, Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach und Gelnhausen.

Die Friedenslichtaktion 2021 in Deutschland soll dazu ermutigen, sich auf allen Ebenen für den Frieden einzusetzen. Angesichts der Pandemie, vieler Unwägbarkeiten und Sorgen und angesichts einer zunehmenden Spaltung in der Gesellschaft könnten die Schlagworte der Aktion symbolträchtiger: Licht, Hoffnung und Frieden. (jev, mln)

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