3,3 Millionen Euro bekommt die Stadt Fulda vom Land Hessen, um Bushaltestellen barrierefrei auszubauen und neue Radwege in der Fuldaaue zu installieren.
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3,3 Millionen Euro bekommt die Stadt Fulda vom Land Hessen, um Bushaltestellen barrierefrei auszubauen und neue Radwege in der Fuldaaue zu installieren.

3,3 Millionen Euro

Neue Radwege und Bushaltestellen - Für diese Projekte bekommt Fulda Millionen vom Land

3,3 Millionen Euro bekommt die Stadt Fulda vom Land Hessen, um Bushaltestellen barrierefrei auszubauen und neue Radwege in der Fuldaaue zu installieren. Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat zwei Förderbescheide an Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtbaurat Daniel Schreiner übergeben.

Fulda/Wiesbaden - In der Fuldaaue sollen Radfahrer auf separaten Wegen fahren können, damit Konflikte mit Fußgängern, Joggern und Skatern weniger werden. Außerdem sollen Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden.

„Die Verkehrswende gelingt nur mit einem attraktiven öffentlichen Nahverkehr sowie guten und sicheren Fuß- und Radwegen“, erklärte Tarek Al-Wazir. Der öffentliche Nahverkehr könne nur gemeinsam mit Städten und Gemeinden gestärkt werden.

Mit 3,3 Millionen Euro fördert das Land Hessen Neu- und Umbau von Radwegen und Haltestellen in Fulda

„Neue Infrastruktur wie der Bau von Radwegen oder der Umbau von Haltestellen ist für die Kommunen häufig mit großen Anstrengungen und Herausforderungen verbunden. Darum unterstützen wir bei der Finanzierung des barrierefreien Umbaus sowie bei neuen Fuß- und Radwegen“, wird der Minister in einer Pressemitteilung zitiert.

Gerade in der Corona-Pandemie mit deren wirtschaftlichen Auswirkungen sei es wichtig, dass Land und Kommunen weiter investieren. Damit solle nicht nur die Lebensqualität der Menschen verbessert, sondern auch die Wirtschaft angekurbelt werden.

„Mit dem Wachstum unserer Stadt wachsen auch die verkehrlichen Herausforderungen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). „Daher sind für uns die Weiterentwicklung des öffentlichen Nahverkehrs sowie der Radwege-Ausbau zentrale Zukunftsaufgaben.

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Umbau in der Fulaaue: Radfahrer erhalten separate Wege

Rund zwei Millionen Euro werden für den Bau getrennter Rad- und Gehwege sowie einer Fahrradbrücke in der Fuldaaue vom Land Hessen bereitgestellt. Die Gesamtausgaben betragen drei Millionen Euro.

In den Fuldaauen verlaufen die hessischen Radfernrouten R1, R2 und R3. Die drei Meter breiten Geh- und Radwege werden auch von zahlreichen Fußgängern, Joggern und Skatern genutzt – daraus ergeben sich häufig Konfliktsituationen. Deshalb soll es auf dem rund 1,4 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Bürgergarten und Johannisstraße künftig getrennte Wege geben: einen 2,5 Meter breiten mit Betonsteinpflaster für die Fußgänger und einen 3 Meter breiten mit Asphaltdecke für die Radfahrer.

Neue Radwege und Fahrradbrücke in der Fuldaaue

Auch beim Überqueren der Fulda sollen sich Fußgänger und Radfahrer nicht mehr in die Quere kommen: Eine Fahrradbrücke „Rosenau“ wird neugebaut. Die bestehende Holzbrücke am Rosenbad ist dann den Fußgängern vorbehalten.

„Durch die Umbaumaßnahme wird eine eigenständige Infrastruktur für den Radverkehr errichtet“, freute sich Al-Wazir. „Davon wird nicht nur der Alltagsradverkehr profitieren, sondern auch der Fahrradtourismus in der Region.“

Die Baumaßnahmen haben bereits begonnen und sollen im November abgeschlossen sein. Sie erfolgen unter Vollsperrung in drei Abschnitten: Bürgergarten Bardostraße, Fahrradbrücke sowie Bardostraße Johannisstraße.

Bushaltestellen sollen barrierefrei werden

Rund 1,3 Millionen Euro fließen in den barrierefreien Um- und Ausbau von weiteren 13 Stadtbushaltestellen mit insgesamt 25 Haltepunkten. Die Gesamtausgaben für dieses Projekt belaufen sich auf 1,9 Millionen Euro.

Künftig erleichtern taktile Leitelemente im Bodenbelag sowie 22 Zentimeter hohe Spezialbordsteine seh- und gehbehinderten Fahrgästen die Orientierung und den Einstieg in die Niederflurfahrzeuge. Haltebuchten werden zurückgebaut, damit die Busse parallel und nah an den Bordstein heranfahren können.

Übergangsstellen für Fußgänger erhalten abgesenkte Bordsteine und ebenfalls tastbare Bodenindikatoren. Die Haltestellen werden größtenteils mit neuen Unterständen sowie Anschlüssen für digitale Anzeigetafeln ausgestattet, die im nächsten Jahr installiert werden sollen.

Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im August 2020 und sollen im Oktober 2021 abgeschlossen sein. (lea)

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