Der Glasfaserausbau beginnt Unterm Heilig Kreuz in Fulda.
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Der Glasfaserausbau beginnt Unterm Heilig Kreuz in Fulda.

Hochmodernes für die Altstadt

Arbeiten zum Glasfaserausbau in Fulda beginnen - Telekom informiert mit Schreiben

  • Andreas Ungermann
    vonAndreas Ungermann
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Der Glasfaserausbau in der Fuldaer Innenstadt hat begonnen. Unterm Heilig Kreuz ist die erste Baustelle zur Versorgung von 7000 Haushalten in der Kernstadt mit schnellem Internet eingerichtet.

Fulda - Es hatte sich bereits abgezeichnet, dass der Glasfaserausbau in der Fuldaer Altstadt beginnen soll. Jetzt ist es im Straßenbild auch sichtbar: Unterm Heilig Kreuz zum Luckenberg hin sind seit dieser Woche die ersten Arbeiten im Gange, bestätigt die Pressesprecherin der Stadt Fulda, Monika Kowoll-Ferger auf Anfrage. Dort werde aktuell die Verrohrung im Boden geprüft.

Zwar hatte die Telekom auch in Erwägung gezogen mit den Arbeiten im Bereich des Doms zu starten, aber bei der Pressekonferenz zu den Bauarbeiten in Fulda hatte Thomas Flügel, Leiter des Amtes für Straßenverkehr in der Stadtverwaltung, schon angedeutet, dass die Präferenz in Richtung Altstadt geht. Denn durch die Bauarbeiten solle die Außengastronomie nicht zusätzlich beeinträchtig werden, wenn die Corona-Restriktionen gelockert und eine Öffnung wieder möglich sein soll.

Fulda: Arbeiten zum Glasfaserausbau beginnen - Telekom informiert mit Schreiben

Die Planungen der Telekom sehen vor, bis zum nächsten Frühjahr 7000 Haushalte in der Fuldaer Kernstadt mit Glasfaseranschlüssen bis zum Haus (Fiber to the home – FTTH) zu versorgen. Dann sollen Bandbreiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde verfügbar sein – und damit die doppelte Geschwindigkeit wie aktuell.

„Beim FTTH-Ausbau endet das Glasfaser-Kabel nicht mehr im Verteilerkasten am Straßenrand, sondern muss bis ins Gebäude gezogen werden“, erklärt Oliver Knöll, Regionalmanager des Infrastrukturvertriebs der Telekom. „Dafür benötige die Telekom allerdings die Genehmigung der jeweiligen Eigentümer. „Schließlich betreten wir Privatgrund. Den Anstoß können Mieter gleichermaßen geben, wenn sie sich bei uns melden“, erläutert Knöll.

Anderenfalls werde das Glasfaser-Kabel am Haus vorbeigeführt. Ein späterer Anschluss der Immobilie sei zwar immer noch möglich. Dieser Anschluss müsse dann aber aus eigener Tasche bezahlt werden. Außerdem könnten notwendige Genehmigungen für Tiefbauarbeiten den Anschluss verzögern. Wer sich jetzt meldet, bekomme den Glasfaser-Anschluss hingegen kostenlos von der Telekom, die die Betroffenen in einem Schreiben über die Details informieren werde.

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