Der Grill-Weltrekord der German Barbecue Association ist gescheitert. (Symbolfoto)
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Der Grill-Weltrekord der German Barbecue Association ist gescheitert. (Symbolfoto)

Stolz überwiegt

Grill-Weltrekord gescheitert: 150 Bilder fehlen für das Guinness-Buch

  • Leon Weiser
    VonLeon Weiser
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Die Deutschen Grillmeisterschaften sind in diesem Jahr ausgefallen, dafür gab es einen Weltrekordversuch. Es ist allerdings beim Versuch geblieben.

Fulda - „Uns haben knapp 150 Bilder zum Weltrekord gefehlt“, erklärt der Fuldaer Volker Elm, Präsident der German Barbecue Association (GBA). Er ist außerdem Inhaber der Kostbar Casa-R-ella in der Friedrichstraße in Fulda und zugleich Vize-Präsident der World Barbecue Association.

Um den Weltrekord zu erreichen hätten am Sonntag, 1. August, zwischen 15 und 16 Uhr 500 Bilder unter einem bestimmten Post hochgeladen werden müssen. Auf diesen sollten Grillgut, Grill und Griller zu sehen sein. Es seien Menschen aus der ganzen Welt mobilisiert worden, um sich an dem Weltrekordversuch der GBA zu beteiligen. Unter anderem aus Australien, Mexiko und Mallorca seien Bilder auf Facebook hochgeladen worden, sagt Elm auf Nachfrage.

Fulda: Grill-Weltrekord gescheitert - 150 Bilder fehlen für Guinness-Buch

Es überwiege der Stolz, dass sich dennoch viele Menschen daran beteiligt haben. „Wir müssen die Wunden lecken und weitermachen“, erläutert der GBA-Präsident. Es habe hauptsächlich daran gelegen, dass einige Bilder nicht zugelassen wurden, weil diese beispielsweise auf Instagram erschienen sind. Mit sechs Menschen wurde am Sonntag kontrolliert, ob alles korrekt hochgeladen wird.

„Wir haben viele Unterstützer und Freunde gehabt, die etwas gepostet haben. Die Beteiligung wäre noch höher gewesen, wenn es nur darum ging, Fotos mit dem Grillgut hochzuladen“, meint Elm. Damit meint er, dass viele Menschen Bilder von Speisen und Gerichten hochgeladen hätten, sich selbst aber wegen des Persönlichkeitsrechts nicht im Internet zeigen wollten. „Wir wollten ein ‚Wir-Gefühl‘ bei den Grillern weltweit auslösen und das ist uns auch gelungen.“

Aus den jetzt falsch hochgeladenen Bildern habe er für das nächste Mal gelernt, klarer zu kommunizieren, wo und wie die Bilder hochgeladen werden müssen. „Nur wenn man etwas ausprobiert, kann man scheitern. Aber für uns war es wichtiger ein Zeichen zu setzten, dass es uns noch gibt“, erklärt Elm. Nun legt er seinen Fokus darauf, im kommenden Jahr wieder die Grillmeisterschaften regulär durchzuführen. Vielleicht werde es wieder einen Weltrekordversuch geben, bei dem sich die meisten Menschen an einem Grillfest beteiligen.

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