Die Parteien Bündnis 90/Die Grünen und Volt haben beschlossen, im neuen Fuldaer Kreistag eine gemeinsame Fraktion zu bilden.  (Symbolfoto)
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Die Parteien Bündnis 90/Die Grünen und Volt haben beschlossen, im neuen Fuldaer Kreistag eine gemeinsame Fraktion zu bilden. (Symbolfoto)

Zusammenarbeit beschlossen

Grüne und Volt bilden im Kreistag in Fulda gemeinsame Fraktion - und werden zweitstärkste Kraft

Die Parteien Bündnis 90/Die Grünen und Volt haben beschlossen, im neuen Fuldaer Kreistag eine gemeinsame Fraktion zu bilden. Das teilen beide in Erklärungen mit.

Kreis Fulda - Die Schwerpunkte der Politik widersprächen sich nicht, ergänzten sich und seien in einer größeren Fraktion eher zu realisieren, sagt Deborah Müller-Kottusch (Grüne), Sprecherin der gemeinsamen Fraktion. Klimaschutz sei eine „zutiefst europäische Aufgabe“ und vor Ort umzusetzen.

„Unsere Prämisse war und ist: europäisch denken, lokal handeln. Auf kommunaler Ebene haben wir mit den Grünen die meisten Überschneidungen gefunden. Gemeinsam stehen wir für eine Politik der Gleichberechtigung, Toleranz und Weltoffenheit“, betonte Moritz Bindewald von Volt.

Der 18-Jährige ist Co-Vorsitzender der Schülervertretung Fulda und vertritt unter anderem Schüler in Hessen in der Bundesschülerkonferenz. In der Verbindung mit den Grünen sieht er „gute Möglichkeiten“, seine Inhalte und Themen anzugehen (lesen Sie hier: Thomas Hering ist Vorsitzender der neuen CDU-Kreistagsfraktion).

Fulda: Grüne und Volt bilden im Kreistag gemeinsame Fraktion

Müller-Kottusch unterstrich: „Viele europäische Fördermittel gelangen in den Landkreis und sind bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben sehr hilfreich. Der europäische Gedanke wird von uns Grünen vor Ort aktiv gelebt. Auch von daher ist eine Zusammenarbeit mit Volt sehr positiv zu bewerten.“

Nach aktuellem Stand der Konstituierungen der für den Kreistag angetretenen Listen bedeute der Zusammenschluss von Grünen und Volt: Sie werden mit elf Mandaten zweitstärkste Kraft im Kreistag sein.

Die grüne Fraktionsvorsitzende betont zudem: „So geben wir unseren politischen Inhalten zusätzlich zu unseren Wahlgewinnen mehr Gewicht und Bedeutung und hoffen auf konstruktive Umsetzung von Projekten in Klimaschutz, Verkehrswende und nachhaltigem Wirtschaften sowie sozialen Infrastrukturprojekten.“ (nz)

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