Nach dem Cyberangriff auf den Lebensmittelhändler Tegut dauern die Ermittlungen an. 
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Nach dem Cyberangriff auf den Lebensmittelhändler Tegut dauern die Ermittlungen an. 

Ermittlungen dauern an

Auf dem Weg zurück zur Normalität: Tegut in Fulda spürt noch immer die Folgen des Hacker-Angriffs

Nach dem Cyberangriff auf den Lebensmittelhändler Tegut dauern die Ermittlungen an. Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet betont in einer Pressemitteilung, dass „rund um die Uhr gearbeitet werde, um die Auswirkungen des Cyberangriffs in den Griff zu bekommen“.

Fulda - Während der Lebensmittelhändler Tegut in Fulda mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeitet, um die Ermittlungen zu den Hintergründen des Cyberangriffs zu unterstützen, gebe es bereits zahlreiche positive Nachrichten aus betroffenen Unternehmensbereichen: So seien jetzt nach und nach systemgestützte Services wieder an den Start gegangen, nachdem sie unmittelbar nach Entdecken des Cyberangriffs gemäß Notfallplan heruntergefahren wurden. Das schreibt der Lebensmittelhändler Tegut in einer Pressemitteilung am Mittwoch.

Demnach arbeite die Logistik zum Beispiel in weiten Teilen wieder systemgestützt. Für die Kunden heißt das: Die Warenverfügbarkeit hat sich bereits verbessert und wird sich in den nächsten Tagen spürbar weiter verbessern. Die Auswirkungen waren enorm: Bei manchen Cyberangriffen erbeuten die Hacker Kundendaten. Daher stellte sich die Frage: Waren bei Tegut Kundendaten – wie sie etwa bei der Kundenkarte oder Bezahlvorgängen anfallen – gefährdet?

Fulda: Hacker-Angriff auf Tegut - Lebensmittelhändler auf dem Weg zurück zur Normalität

Durch die bevorstehenden Feiertage kann es allerdings in einigen, wenigen Bereichen noch zu Regallücken kommen, bestätigt Tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet: „Unser oberstes Ziel ist es, die Warenverfügbarkeit wieder vollständig herzustellen und unsere Kunden mit Lebensmitteln zu versorgen. Hier sind wir auf einem guten Weg, bitten unsere Kunden aber gleichzeitig um Verständnis dafür, dass wir noch nicht bei 100 Prozent angelangt sind. In allen Unternehmensbereichen wurde ich den vergangenen Wochen nahezu rund um die Uhr gearbeitet, um die Auswirkungen des Cyberangriffs in den Griff zu bekommen. Die ersten Meilensteine sind geschafft, die Prozesse in der Logistik laufen wieder gut – jetzt gilt es, die Ware bedarfsgerecht in die Märkte zu bekommen.“

Das Aktionsgeschäft ist laut Pressemitteilung wieder angelaufen. Kundenanfragen per E-Mail sind ebenfalls wieder möglich. Darüber hinaus arbeitet das gesamte Unternehmen mit IT-Experten daran, auch in allen anderen Unternehmensbereichen den Normalbetrieb wiederherzustellen. (hoß)

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