Architekt Stephan Koch, Stadtbaurat Daniel Schreiner und Landschaftsplaner Alexander Sust (von links) erläutern dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand (2.v.l.) die Erweiterungspläne des Heimattiergartens.
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Architekt Stephan Koch, Stadtbaurat Daniel Schreiner und Landschaftsplaner Alexander Sust (von links) erläutern dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand (2.v.l.) die Erweiterungspläne des Heimattiergartens.

Finanzspritze

Fuldaer Heimattiergarten erhält Förderung: 1,5 Millionen Euro vom Bund

Für die Landesgartenschau 2023 soll der Heimattiergarten auf einer Gesamtfläche von 3,8 Hektar erweitert und modernisiert werden.

Fulda - Der Fuldaer Wahlkreisabgeordnete Michael Brand (CDU) hat sich vor Ort über die Fortschritte und das Gesamtvorhaben informiert, das der Bund mit rund 1,5 Millionen Euro fördern wird, heißt es in einer Mitteilung. „Hohe Attraktivität, optimale Architektur und Nachhaltigkeit zeichnen das Vorhaben aus“, sagte Brand beim Vor-Ort-Termin in Neuenberg.

Stadtbaurat Daniel Schreiner (parteilos), Architekt Stephan Koch und Landschaftsplaner Alexander Sust ließen sich in die Pläne schauen und visualisierten beim gemeinsamen Rundgang das Gesamtkonzept. „Der eingebettet in einer Landschaftshohle gelegene, etwa zwei Hektar große Tierpark wird durch Hinzunahme von zwei nördlich gelegenen Erweiterungsflächen fast doppelt so groß und entsprechend weitläufiger. Zunächst Teil der Landesgartenschau-Kulisse, wird der neue Heimattiergarten als neue Grünanlage mit zeitgemäßer und attraktiver Gestaltung, einem Zentrum für Nachhaltigkeit und als Bildungsstätte im Umgang mit Natur und Tieren allen offen stehen“, betont Schreiner das Vorhaben der Stadt Fulda.

Fulda: Bund bezuschusst Heimattiergarten mit 1,5 Millionen Euro

Für den Tierpark hat Koch zwei sich in die Landschaft schmiegende Gebäude entworfen. Ein Wirtschaftshof zur Versorgung der Tiere des Tiergartens und ein zweistöckiges „Torhaus“, das als künftiges Eintrittsportal in den Tierpark mit multifunktionaler Nutzung für Verwaltung, Bistro und Seminarräume verwendet werden soll. Sust skizzierte, wie das Tierparkareal zwei der drei Landesgartenschaubereiche miteinander verbindet. Eine 160 Meter lange Brücke über das Engelshaus wird als Teil des Geh- und Radwegenetzes die neuen Stadtteile künftig besser mit der Innenstadt verbinden. Attraktion im Park wird eine Brücke über die Hohle sein, welche die beiden Erweiterungsflächen des Tiergartens verbinden wird.

Brand, der als Mitglied im zuständigen Bundestagsausschuss für Inneres und Heimat über die Fördermittel aus dem Städtebauprogramm des Bundes mitentscheidet, zeigte sich beeindruckt über die geplanten Neuerungen des Heimattiergartens. „Ich bin dankbar und froh über die massive Unterstützung für dieses Projekt. Denn es ist wirklich großartig, was hier für Mensch, Tier und unsere Stadt als nachhaltige Attraktion entsteht“, lobte Brand das Engagement von Stadt, Heimattiergarten, Land und Bund. (ah)

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