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Internationaler Tag gegen Rassismus in Fulda: Diese Aktionen sind geplant

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Demonstration gegen Rassismus
Mit verschiedenen Aktionen will ein breites Aktionsbündnis in Fulda ein Zeichen gegen Rassismus setzen. (Symbolbild) © Sebastian Kahnert/dpa

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus hat sich in Fulda unter der Moderation der Partnerschaft für Demokratie ein breites Aktionsbündnis gebildet, um mit verschiedenen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.

Fulda - Der „Internationale Tag gegen Rassismus“ wird jährlich am 21. März gefeiert und wurde 1966 von den Vereinten Nationen ausgerufen. Er geht zurück auf das Massaker von Sharpeville (Südafrika) und soll immer an das Ideal der Menschenrechte erinnern, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Fulda.

Die bei der Stadt angesiedelte Koordinierungs- und Fachstelle der „Partnerschaft für Demokratie“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird, koordiniert ein breites Bündnis aus vielen lokalen Gruppierungen: Welcome in!, Jugendkulturfabrik, VHS Landkreis Fulda, Fulda stellt sich quer, SPD-Stadtverband, SG Barockstadt Fulda-Lehnerz, Pulse of Europe, Omas gegen rechts, Innenstadtpfarrei, gemeinsam evangelisch in Fulda, CDU-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung, Stadtverband Bündnis 90/Die Grünen, Grüne Jugend Fulda, DAFKS Kontakt, Ullich Steybe und andere.

Fulda: Internationaler Tag gegen Rassismus - Diese Aktionen sind geplant

Für den 26. März ist auf dem Universitätsplatz von 13 bis 16 Uhr ein Aktionstag gegen Rassismus mit einem bunten Bühnenprogramm geplant, das unterschiedliche Beiträge und Perspektiven zum Thema Rassismus und Ausgrenzung aufgreift. Neben Redebeiträgen gibt es zum Beispiel Straßeninterviews zum Thema Rassismus und musikalische Vorführungen.

Die Fuldaer Bürgerinnen und Bürger können sich darüber hinaus selbst vor Ort beteiligen, zum Beispiel in Form einer Sofa-Aktion, die zum Gespräch und Austausch über Rassismus aus der Betroffenenperspektive einlädt. In einer Graffiti-Aktion können Statements gegen Rassismus künstlerisch umgesetzt werden.

Als Beitrag der beiden großen christlichen Kirchen in Fulda werden am 26. März um 12.50 Uhr für fünf Minuten alle Kirchenglocken Fuldas als Mahnung gegen Rassismus läuten. (Lesen Sie hier: Tibets Flagge weht in Petersberg: Zeichen der Solidarität)

In Zusammenarbeit mit dem City-Marketing Fulda wurden zudem zwei Künstlerinnen engagiert, die Ausgrenzung und Rassismus in Form von 3D-Streetart-Motiven künstlerisch umsetzen und dabei die Öffentlichkeit interaktiv einbeziehen. Präsentiert werden die Kunstmotive am 23. März um 12.30 Uhr vom Aktionsbündnis, Edi Leib vom Citymarketing, den Künstlerinnen und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.

Kundgebung auf dem Universitätsplatz in Fulda am 26. März

Wie im vergangenen Jahr sollen so viele Menschen wie möglich Gesicht gegen Rassismus zeigen und Farbe bekennen können. So werden ab dem 17. März in verschiedenen Geschäften Buttons verteilt mit dem Slogan: „Fulda zusammen gegen Rassismus – 100% Menschenwürde“. Er ist zum Markenzeichen des Aktionsbündnisses und des lokalen Kampfes gegen Rassismus geworden.

Jede und jeder kann mit dem Button, der auch unter www.fulda-gegen-rassismus.de zum Download bereitsteht, ein Selfie erstellen, das dann auf www.fulda-gegen-rassismus.de in einer Bildergalerie veröffentlicht wird. Alle eingesendeten Fotos werden vor Ort in A4-Format aufgehängt, so dass an diesem Tag Gesicht und Haltung gegen Rassismus gezeigt werden kann. Mit dem Hashtag #FuldagegenRassismus können Menschen auch ein Zeichen im virtuellen Raum setzen und sich zu Toleranz und Vielfalt bekennen.

Rund um diese Projekte mit der Botschaft „Fulda zeigt Gesicht“ wird es weitere Aktionen und Veranstaltungen gegen Rassismus geben. Und auch der Einzelhandel wird sich wieder beteiligen. Neben dem Button im Großformat, der teilweise bereits seit dem vergangenen Jahr in vielen Geschäften zu sehen ist, werden zehn unterschiedliche Plakate, die auf die Formen und Folgen von Rassismus aufmerksam machen, in den Schaufenstern hängen.

Das komplette Programm des Fuldaer Aktionsbündnisses sowie die Möglichkeiten zur Beteiligung finden sich unter www.demokratie-leben.de. Ansprechperson für Interessierte ist Anna-Lena Kökgiran von der Partnerschaft für Demokratie unter Telefon (0661) 1023201 und demokratie@fulda.de. (ah)

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