Kinder tanzen auf dem Schlauchfuchs-Sommerfest mit dem Schlaufuchs.
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Platz 13 unter 585 Städten

Ranking: Fulda ist die zweitfamilienfreundlichste mittelgroße Stadt in Hessen

Die Stadt Fulda gehört laut einer Studie zu den familienfreundlichsten Mittelstädten Deutschlands. In einem aktuellen Ranking, das die Standortberatung Contor für die Zeitschrift Kommunal erarbeitet hat, liegt Fulda unter 585 analysierten Städten (mit 20.000 bis 75.000 Einwohnern) auf Platz 13.

  • Stadt punktet unter anderem durch gute Anbindung, solide Wirtschaftsdaten und eine positive Bevölkerungsentwicklung.
  • In Hessen liegt nur die Wetterau-Stadt Friedberg (Rang 7) vor Fulda.
  • Bürgermeister Wehner zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden.

Fulda - In der Studie punktete die Stadt dabei vor allem durch eine gute Anbindung, solide Wirtschaftsdaten, vergleichsweise günstige Baulandpreise, eine positive Bevölkerungsentwicklung sowie durch eine relativ hohe Zahl an Beschäftigten in den Bereichen Erziehung und Unterricht.

Auf den ersten drei Plätzen landeten die Städte Passau, Ilmenau und Freising. In Hessen liegt nur die Wetterau-Stadt Friedberg (Rang 7) vor Fulda.

Die Analyse ging vor allem zwei Leitfragen nach: „Welche Städte sind besonders attraktiv für Familien?“ und „Welche Städte bieten Eltern und Kindern die besten Rahmenbedingungen?“ Dafür haben die Autoren der Studie zunächst einmal die Faktoren bestimmt, die Städte und Gemeinden attraktiv für Familien machen.

Einwohnerzahl und Verkehrsinfrastruktur entscheidend

So soll zum Beispiel die Einwohnerzahl möglichst wachsen oder zumindest relativ hohe Geburtenziffern aufweisen, weil diese Indikatoren darauf hinweisen, dass es einen hohen Familienanteil gibt und sich Familien im Ort wohlfühlen. Des Weiteren müsse auch die Verkehrsinfrastruktur ausreichend sein, damit die Einwohner auch andere Städte und Regionen gut und schnell erreichen können.

Hier konnte Fulda insbesondere mit seiner hervorragenden ICE-Anbindung glänzen. Weitere Indikatoren waren die Wahrscheinlichkeit, von Arbeitslosigkeit und Insolvenzen bedroht zu werden, sowie die Verfügbarkeit von Wohnraum zu vertretbaren Preisen.

In die Analyse flossen zudem mit hoher Gewichtung die Zahl der Schulabbrecher sowie das Angebot an Erziehungs-, Unterrichts- und Bildungsmöglichkeiten ein. Die Studienmacher haben nach eigenen Angaben versucht, einige Indikatoren zu identifizieren, die gemeinsamer Nenner sein könnten, „Familienfreundlichkeit“ zu definieren.

Wehner sieht Fulda „auf einem sehr guten Weg“

Der Jugend- und Familiendezernent der Stadt Fulda, Bürgermeister Dag Wehner, zeigte sich erfreut über das gute Abschneiden der Stadt Fulda: „Das Ranking ist ein Indiz dafür, dass unsere Anstrengungen zum Beispiel bei der Bildung und der Kinderbetreuung Früchte tragen und wir in Fulda in Sachen Familienfreundlichkeit auf einem sehr guten Weg sind.“

Das sei auch beim Hessischen Familientag, der 2019 bereits zum zweiten Mal in Fulda stattfand, der Stadt von vielen Seiten bestätigt worden, ergänzte Wehner. Die komplette Studie finden Sie online.

sec

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