Die inzwischen geschlossene Filiale von Galeria Kaufhof in Fulda
+
Galeria Kauhof in Fulda ist inzwischen geschlossen. Die Stadt strebt für das Areal einen Nutzungs-Mix an.

Wie wird Kaufhof-Areal genutzt?

Kaufhaus Kerber: Wingenfeld will „komplett neu denken“ - Das sind die Ideen

Vor gut einem Monat hat das Fuldaer Traditionskaufhaus Galeria Kaufhof, besser bekannt als Kerber, nach mehr als 80-jähriger Geschichte am Standort Fulda seine Türen für immer geschlossen. Jetzt kommt Bewegung in die Debatte um die künftige Nutzung des Areals.

Fulda - Wie geht es weiter in Fuldas bester Innenstadt-Lage? Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) erklärt nach Gesprächen mit der Eigentümerfamilie, er sei überzeugt, dass eine inhaltliche Neuausrichtung hin zu einer Mischung aus Handel, Büros, Wohnen und Bildung anzustreben sei. Das teilt die Stadt Fulda in einer Pressenotiz mit.

„Die Schließung von Kaufhof/Kerber in Fulda war ein sehr schmerzlicher Einschnitt. Bei aller Wehmut muss es nun darum gehen, Chancen zu nutzen, um die Innenstadt weiter zu entwickeln“, betont Wingenfeld. Er sei sehr froh, dass sich die Eigentümerfamilie in Gesprächen mit der Stadt zum Standort Fulda bekannt habe und den dieses ideal gelegene Areal zukunftsweisend gestalten wolle.

Kaufhof-Areal: Stadt Fulda will Überlegungen aktiv begleiten

„Aus meiner Sicht bietet es sich jetzt an, komplett neu zu denken. Um die Innenstadt zu stärken, ist eine lebendige Mischung aus Handel, Büros, Wohnungen und Räumen für Bildung an diesem Ort erstrebenswert“, so der Oberbürgermeister. Er freue sich sehr, dass die Eigentümerfamilie in den nächsten Monaten hierzu erste Vorschläge unterbreiten möchte. „Wir als Stadt wollen diese Überlegungen aktiv und konstruktiv begleiten“, bekräftigte Wingenfeld.

Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, Jonathan Wulff, hatte bei seiner Nominierung erklärt, er könne sich eine Art Markthalle auf dem Kerber-Areal gut vorstellen. (zen)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema