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Kinder aus Fulda testen ihre Bewegungsfähigkeit: Check soll Entwicklung fördern

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Die sportlichen Drittklässler mit den Initiatoren und Förderern des Bewegungschecks.
Die sportlichen Drittklässler mit den Initiatoren und Förderern des Bewegungschecks. © Sebastian Mannert

Zweit- und Drittklässler aus dem Kreis Fulda können beim Bewegungscheck testen, wie sie sportmotorisch aufgestellt sind. Den Test gibt es seit 2010.

Fulda - 1900 Mädchen und Jungen der dritten Klassen testen beim Bewegungscheck von Stadt und Landkreis Fulda ihre sportmotorische Leistungsfähigkeit, heißt es in einer Pressemitteilung. Diesen Check gibt es im Landkreis bereits seit 2010. „Über die Jahre hinweg haben wir bei den Kindern im Landkreis Fulda stets einen überdurchschnittlich guten Leistungsstand festgestellt“, sagt Professor Dr. Andreas Hohmann, der an der Universität Bayreuth Trainings- und Bewegungswissenschaften lehrt und das Projekt initiiert hat.

Jedes Jahr nehmen laut Kreis um die 1900 Kinder aus 63 Grundschulen an den Testungen teil. Normalerweise seien es die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler, die in elf Übungen balancieren und sprinten, hüpfen und werfen, ihre Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit unter Beweis stellen. Doch in diesem Jahr werde der wegen Corona ausgefallene Bewegungscheck des Jahres 2020 nachgeholt – und so seien im März und April in der zwölften Runde nun die dritten Klassen am Zug. (Lesen Sie hier: Welche Sportart passt zu mir? Bewegungscheck hilft Schülern bei der Wahl)

Fulda: Kinder testen ihre Bewegungsfähigkeit - Check soll Entwicklung fördern

Fuldas Bürgermeister Dag Wehner habe den Kindern gemeinsam mit Uwe Marohn, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fulda, und Cornelia Hintz (vivida bkk), die das Projekt seit Jahren unterstützen, einen Besuch in der Sporthalle der Bardoschule abgestattet. „Dort waren zwei Schulklassen der Adolf-von-Dalberg-Schule eifrig am Werk“, heißt es.

„Unser Ziel ist es, die Kinder unserer Region ihn ihrer Entwicklung bestmöglich zu fördern. Daher testen wir nicht nur, sondern nutzen die im Check gewonnenen Erkenntnisse sínnvoll“, sagte Bürgermeister Dag Wehner (CDU) und konkretisierte: „Zum einen erhalten die Kinder persönliche Hinweise darauf, für welche Sportarten sie besonders talentiert sind. Zum anderen erfahren wir, wie wir Kinder mit speziellen Bewegungsangeboten unterstützten können. Diese Ergebnisse fließen zum Beispiel letztendlich auch in unsere Stadtplanung mit ein.“

„Ich bin froh, dass Fulda konzeptionell so weit ist“, lobte Andreas Hohmann, der auch Erfahrung mit Bewegungschecks in anderen Regionen hat. Zufrieden zeigte sich Sven Aschenbrücker, Bewegungskoordinator beim Landkreis Fulda: „Wir freuen uns, dass die Zweitklässler aus 2010 jetzt noch zum Zug kamen. Und es ist schön zu sehen, mit welchem Feuereifer die Kinder hier mitmachen.“ (lea)

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