Der Rettungshubschrauber des ADAC war am Sonntagabend im Einsatz.
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„Christoph 28“ ist der einzige Rettungshubschrauber des ADAC in Hessen.

„Christoph 28“

Der in Fulda stationierte Rettungshubschrauber des ADAC war 1250 Mal in Hessen im Einsatz

Der einzige Rettungshubschrauber des ADAC in Hessen ist am Klinikum in Fulda stationiert. Ganze 1250 Mal war er im vergangen Jahr im Einsatz. Das ist viel. 2019 flog er jedoch 16 Mal mehr aus.

Fulda - Der Rettungshubschrauber des ADAC in Hessen war im vergangenen Jahr 1250 Mal im Einsatz. Rund 80 Prozent der Einsätze seien in Hessen gewesen, der Rest verteile sich auf Bayern, Thüringen und Rheinland-Pfalz, teilte der ADAC Hessen-Thüringen am Donnerstag mit. Der Helikopter „Christoph 28“ ist am Klinikum Fulda stationiert und der einzige Rettungshubschrauber des ADAC in Hessen. (Lesen Sie hier: B27 bei Hünfeld: Nach missglücktem Überholmanöver von Lkw schleudert Mercedes in Gegenverkehr)

Christoph 28 im Einsatz: 2020 war kein Rekord-Jahr

Demnach waren Verletzungen mit 33 Prozent der häufigste Einsatzgrund für „Christoph 28“ und seine Besatzung. Davon seien rund 9 Prozent auf Verkehrsunfälle zurückzuführen gewesen. Notfälle des Herz-Kreislaufsystems machten laut ADAC 32 Prozent der gesamten Einsätze aus, bei 15 Prozent handelte es sich um neurologische Notfälle und bei 7 Prozent um Notfälle des Atmungssystems. Insgesamt habe „Christoph 28“ im vergangenen Jahr 16 Einsatzflüge weniger absolviert als 2019.

Neben dem Helikopter des ADAC sind in Hessen zudem zwei Hubschrauber der Johanniter-Luftrettung stationiert. Sie fliegen von Gießen und Reichelsheim (Wetterau) Einsätze. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betreibt jeweils einen Hubschrauber in Kassel und Frankfurt. (dpa)

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