Entwurf „Stadttor Pacelliallee“, Klinikum Fulda
+
So soll es einmal aussehen: Der Entwurf „Stadttor Pacelliallee“ wurde auf den ersten Platz gewählt.

„Stadttor Pacelliallee“

48 neue Wohneinheiten am Fuldaer Klinikum - Erster Entwurf zeigt Projekt

Das Wohnbauprojekt der GWH Bauprojekte GmbH an der Pacelliallee/Dr.-Dietz-Straße, von dem auch Beschäftigte des Klinikums Fulda profitieren sollen, nimmt konkrete Formen an: Im Rahmen eines sogenannten Werkstattverfahrens wurde vom Preisgericht ein Sieger gekürt – das Büro haber turri aus Frankfurt mit seinem Entwurf „Stadttor Pacelliallee“.

  • Das Werkstattverfahren zur Vergabe des Wohnbauprojektes am Klinikum Fulda ist beendet.
  • Der Entwurf „Stadttor Pacellialle“ des Büros haber turri aus Frankfurt wurde vom Preisgericht zum Sieger gekürt.
  • Im Rahmen des neuen Wohnprojektes der GWH Bauprojekte GmbH sollen 48 neue Wohneinheiten entstehen.

Fulda - Das Frankfurter Büro nennt seinen Entwurf „Stadttor Pacelliallee“. Nach den Plänen können auf dem Eckgrundstück in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum insgesamt 48 Wohneinheiten entstehen. Anfang Dezember hatte die GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen erklärt, dass sie einen Neubau in unmittelbarer Nähe des Klinikumgeländes plant. „Hintergrund ist, dass das Klinikum Fulda dringend geeigneten Wohnraum für seine Bediensteten benötigt“, teilte die Stadt Fulda damals mit.

Das Preisgericht, das sich aus Vertretern der Stadt Fulda, des Gestaltungsbeirats der Stadt, der GWH Bauprojekte und des Klinikums Fulda zusammensetzte, lobte mit Blick auf die architektonische Idee des Siegerentwurfs, dass durch das „Stadttor“ eine städtebauliche Dominante entstehe, die zugleich durch den Versprung der Gebäudeteile den natürlichen Geländeverlauf entlang der Pacelliallee widerspiegele.

Wohnungen am Klinikum Fulda - Erster Entwurf zeigt Bau-Projekt

„Die Höhenentwicklung würdigt dabei die rückwärtige Bestandsbebauung und überzeugt durch Varianz in der Fassade, die durch Licht und Schatten plastisch wirkt“, so das Urteil. Den 2. Platz belegte das Büro Reith Wehner Storch (Fulda), den 3. Platz teilten sich Karl Dudler Architekten (Frankfurt) und das Büro schönherr & juli (Fulda).

Der Entwurf zum „Stadttor Pacelliallee“ sieht einen vier- bis achtgeschossigen Zeilenbau entlang der Pacelliallee vor. Dort sollen neben 38 Mikroappartements auch neun Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie eine Drei-Zimmer-Wohnung entstehen. Auch Gemeinschaftsbereiche wie zum Beispiel ein Dachgarten sind geplant.

Im Erdgeschoss ist unmittelbar zur Kreuzung Pacelliallee/Dr.-Dietz-Straße eine gewerbliche Einheit geplant – vorstellbar ist dort etwa ein Florist, Café oder Friseur. Die Wohnungszuschnitte sind auf die Bedürfnisse des Klinikums abgestimmt, das dringend Wohnraum für seine Bediensteten sucht. Insgesamt wird der Neubau 1550 Quadratmeter Wohn- und 70 Quadratmeter Gewerbefläche umfassen. Vorgesehen sind 25 Pkw-Stellplätze und 50 Fahrradstellplätze.

Fulda will für Mediziner attraktiver werden

Schon bei der Vorstellung der ersten Ideen hatte Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) betont, das Vorhaben der GWH passe sehr gut zu den Anstrengungen der Stadt, Fulda als Standort für Mediziner und klinisches Fachpersonal noch attraktiver zu machen.

Mit Blick auf den Siegerentwurf äußerten der Oberbürgermeister sowie Christian Wedler, Geschäftsführer der GWH Bauprojekte GmbH, und Klinikum-Vorstand Privatdozent Dr. Thomas Menzel unisono, dass das Werkstattverfahren eine städtebauliche und inhaltlich voll überzeugende Lösung gebracht habe. Der Siegerentwurf soll nun durch einen Bebauungsplan umgesetzt werden. Alle Beteiligten sind bestrebt, das Projekt so schnell wie möglich zu realisieren.

Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens sowie die Entwürfe der vier Büros, die auf den ersten drei Plätzen gelandet sind, werden noch bis zum 10. Juli im mittleren Vestibül des Stadtschlosses als Ausstellung zu sehen sein. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Stadtschlosses (dienstags bis sonntags 10 bis 17 Uhr) für alle Interessierten erreichbar.

Eifrig gebaut wird auch in Pilgerzell und in der Fuldaer Innenstadt. (jkl)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema