Vandalismus in Künzell: Unbekannte haben ein ehemaliges Reisebüro, das zum Tattoo-Studio werden soll, mit roter Farbe verschandelt.
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Vandalismus in Künzell: Unbekannte haben ein Reisebüro, das zum Tattoo-Studio werden soll, mit roter Farbe verschandelt.

Vandalismus an Geschäftshaus

„No Tattoos“: Unbekannte beschmieren zukünftiges Tattoo-Studio in Künzell mit roter Farbe

  • Sabine Kohl
    vonSabine Kohl
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Mit riesigen Lettern in knallroter Farbe haben Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag, 18. März, ein Reisebüro in Künzell verunstaltet. „No Tattoos“ haben sie auf Fenster und Fassade des Hauses gesprüht, in dem am 1. Juli ein Tattoo-Studio eröffnen soll.

Update vom 19. März, 13.20 Uhr: Mittlerweile sind die Graffiti-Schmierereien an der Fassade des Reisebüros Klinger wieder beseitigt. Eine Reinigungsfirma hat die Farbe schon am Donnerstag wieder entfernt. Das berichtet Reisebüro-Inhaberin Gabriele Klinger gegenüber unserer Zeitung. „Das war ein echter Schock, als ich das Geschmiere gesehen habe“, sagt die Geschäftsfrau, die ihre Räume in der Keuloser Straße in Künzell Ende Mai verlässt, das Reisebüro Klinger allerdings als mobiles Büro weiterführt.

Künzell: Unbekannte beschmieren zukünftiges Tattoo-Studio - „No Tattoos“

Erstmeldung vom 18. März - Künzell - „Bisher haben wir noch keine Hinweise auf den oder die Täter“, teilt die Polizei in Fulda auf Nachfrage mit. Bekannt sei bisher nur, dass unbekannte Täter das Wohn- und Geschäftshaus in der Keuloser Straße in Künzell zwischen 20 Uhr am Mittwochabend und 8 Uhr am Donnerstagmorgen mit roter Farbe und dem Spruch „No Tattoos“ verunstaltet haben. (Lesen Sie hier: Main-Kinzig-Kreis: Graffiti-Sprayer verursachen über 1000 Euro Schaden in Hallenbad - Täter „auffällig klein“)

Entstanden sei ein Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Die Ermittlungen und die Suche nach den Tätern läuft laut Pressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen. Die künftige Betreiberin des Tattoo-Studios will ihr Geschäft wie geplant am 1. Juli eröffnen. Von Aktionen wie den Schmierereien lasse sie sich nicht aufhalten, sagt sie unserer Zeitung.

Die Polizei bittet Zeugen, die etwas über die Straftat wissen, sich unter Telefon (0661) 1050 zu melden.

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