Christian Schöne trat gemeinsam mit seiner Band im Museumshof auf.
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Christian Schöne trat gemeinsam mit seiner Band im Museumshof auf.

Kultur.Findet.Stadt

Lockerer Hüftschwung und eine neue Hymne - Christian Schöne & Band im Museumshof

Am Wochenende war es endlich soweit: Christian Schöne & Band traten erstmals gemeinsam bei „Kultur. Findet. Stadt.“ auf. Mit einem völlig neuen Konzept überraschte Schöne seine Fans. Das Highlight: seine Hymne an die Stadt Fulda. 

Fulda - Gerade einmal zwei Proben hatte die neue Band, da stand sie auch schon auf der großen Bühne des Fuldaer Museumshofs und durfte vor Publikum spielen. Das erste „Deutschpop“-Konzert von Christian Schöne hatte mit Musical nichts zu tun. Neue Songs aus eigener Komposition sowie ein komplett neues Album präsentiere der Sänger an diesem sommerlichen Abend.

Mit Mütze, Shirt und grauer Hose begrüßte er lässig sein Publikum. Er gibt zu: „Vor einem Jahr hätte ich nie gedacht, mit meiner eigenen Band auf einer Bühne zu stehen“. Eine „Wahnsinnsreise“ liege hinter ihm, während Corona habe er viel Zeit gehabt an eigenen Songs und an einem brandneuen Bühnenprogramm zu arbeiten. Mit seinem Song „Chakra“, aus dem neuen Album „Fernweh nach Mir“, eröffnete Christian Schöne das Konzert. Dieser Song, voll mit Emotionen und Leidenschaft, sei aus Demut und Dankbarkeit Gott gegenüber entstanden.

Fulda: Kultur.Findet.Stadt - Christian Schöne und Band zu Gast

Zwischen den einzelnen Songs hielt Schöne lustigen Smalltalk mit dem Publikum; so fragte er einen älteren Herren, woher er ihn überhaupt kenne. Er antwortete, „ich kannte sie vorher gar nicht, aber meine Frau wollte unbedingt hierher.“ „Sie wurden also genötigt, ich verstehe schon“, antwortete der Sänger humorvoll. Schöne zeigt sich trotz der geringen Besucherzahl unfassbar froh, live performen zu dürfen. „Es ist heutzutage nicht mehr so einfach, viele Menschen vor einer Bühne zu versammeln, ich hätte wahrscheinlich über 400 Streaming-Tickets verkaufen können, doch das wollte ich nicht!“ (Lesen Sie hier: So modern wird das Musical „Robin Hood“ in Fulda - Veranstalter verraten Details)

In der ersten Halbzeit seines zweieinhalbstündigen Konzerts setzte Schöne auf Emotion und zog die Zuhörerinnen und Zuhörer mit gefühlvoller Musik in seinen Bann. Seine metaphorisch geprägten Songs handeln von persönlichen Ereignissen und Momenten aus seinem Leben. „Doch keine Sorge, wir kommen auch noch zu leichterer Kost“, beruhigte der Musicaldarsteller sein Publikum. Ein weiteres Highlight des Abends war Stargast und Musical-Kollegin Karolin Konert. Schöne wird wiederum Gast bei Konzerts Konzert am 23.August in Fulda sein.

Song „Fulda“ - Christian Schöne mit Liebeserklärung an seine Heimat

Nach einer kurzen Pause trat Schöne samt Band wieder auf die Bühne und startete die zweite Runde mit einem Song, den er für seine „ aller, aller, allerbeste Freundin“ schrieb – „Neonlicht“. Als „so pfiffig wie unsere Freundschaft“, beschrieb er den Song. Zu den schnellen und frohen Zeilen klatschte das Publikum im Takt, und Schöne überraschte mit coolen Tanzmoves und einem lockeren Hüftschwung. So richtig zum Einsatz brachte er das Publikum als Backgroundchor bei dem Song „Fulda“, eine Liebeserklärung an seine Heimat.

„Ich wollte unbedingt einen Song für diese wunderschöne Stadt schreiben“ verkündete er – und stellte noch schnell seine Band vor: Bassist Sidney Wehmann, Schlagzeuger Martin Gunkel, Gitarrist Jan Richter sowie Keyboarder und Co-Komponist Maximilian Becker. Nach einer Menge Spaß und guter Unterhaltung verabschiedeten sich Christian Schöne und seine Band von dem Publikum. „Ich danke Ihnen, dass Sie mich bei diesem Abenteuer begleitet haben“, beendete Schöne sein Konzert. (Anna-Lena Lautenschläger)

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