Ruheplatz in Bad Salzschlirf.
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Bauleiter Andreas Reus (von links), Dreschhall-Team-Sprecher Christian Bornträger, Quellenkönigin Sandra Bernhard, Regionalmanager Stefan Hesse, Bürgermeister Matthias Kübel und Kurdirektorin Wenke Selke durchschneiden das Band zur Eröffnung.

Baukosten 25.000 Euro

Ruheplatz mit Wasserstrudel: Dreschhall-Team übergibt neu gestalteten Platz in Bad Salzschlirf

Das Projekt „Wasserstrudel“ des Dreschhall-Teams, das mit Mitteln aus dem Regionalbudget 2020 über das Regionalforum Fulda-Südwest gefördert worden war, ist nun offiziell seiner Bestimmung übergeben worden.

Bad Salzschlirf - Fertiggestellt wurde der Platz am Rande des Kurparks in Bad Salzschlirf im Kreis Fulda bereits Ende des vergangenen Jahres; pandemiebedingt wurde er aber erst kürzlich in Betrieb genommen und nun seiner Bestimmung übergeben, teilt das Dreschhall-Team mit. Aufgrund der Corona-Lage wurde die Eröffnung im kleinen Kreis - und ohne öffentliches Fest - gefeiert.

Christian Bornträger, Sprecher des Dreschhall-Teams, begrüßte neben Mitgliedern den Manager des Regionalforums, Stefan Hesse, Bürgermeister Matthias Kübel (CDU), Kurdirektorin Wenke Selke und Bauleiter Andreas Reus. Bornträger ging in einer kurzen Ansprache darauf ein, dass das „Wasser seit Jahrhunderten unser Element im Heilbad Bad Salzschlirf ist, und dies wird hier erneut erlebbar“. Der alte Platz war in die Jahre gekommen und passte mit seinen Waschbetonplatten nicht in das historische Ensemble des Kurparks.

Fulda: Kurpark in Bad Salzschlirf erhält neuen Ruheplatz

Eigentlich sollte die Baumaßnahme schon beim Neubau des „Parks der Generationen“ im Jahr 2018 in Angriff genommen werden, „dies mussten wir aufgrund der Kostenexplosion aber erst einmal zurückstellen, da alleine der Wasserstrudel einen Wert von knapp 15.000 Euro hat“, sagte Bornträger.

Die nun erfolgte Neugestaltung des Platzes beinhaltet eine Infotafel zu Heilquellen und Brunnen, eine Sitzgruppe und ein Wasserstrudel: An einer übermannshohen Säule können Besucher mittels Kurbel Wasser in einem Glaszylinder in eine Strudelbewegung versetzen - Energie wird quasi sichtbar. (Lesen Sie hier: Neue Klinik in Bad Salzschlirf eröffnet - Verus Bonifatius bietet Psychotheraphie an)

Wasserstrudel zum Kurbeln macht Energie für Besucher sichtbar

Auf einer von Helmut Kühn geschweißten Sitzgruppe, die mit Lerchenplanken verschraubt ist, können Wanderer und Spaziergänger unter alten Bäumen verweilen und Kindern im benachbarten „Park der Generationen“ beim Spielen zusehen. Der Platz befindet sich neben dem im gleichen Stil gestalteten Platz mit dem größten „Mensch ärgere Dich nicht“-Freiluftspielfeld der Welt.

Uwe Gies, ebenfalls Sprecher des Dreschhall-Teams, nahm vom Regionalmanager den Scheck in Höhe von 15 336 Euro entgegen. Zu der förderfähigen Summe kam ein Eigenanteil in Höhe von 4653 Euro. Da das Projekt umfangreicher ausgeführt wurde, beliefen sich die Gesamtkosten des Projektes nun auf 24.853 Euro. Somit entfiel auf das Dreschhall-Team ein Eigenanteil in Höhe von 9517 Euro. Dieser wurde aus Spenden finanziert. (Lesen Sie auch: Baugebiete allein reichen nicht - Wie Kreis Fulda und Kommunen die Ortskerne stärken wollen)

„Wasser ist seit Jahrhunderten unser Element im Heilbad Bas Salzschlirf“

Die Dreschhall-Mitglieder hoffen, dass der Wasserstrudel genauso gut angenommen wird wie der Wasserspielplatz „Park der Generationen“, der sich seit seiner Eröffnung 2018 großer Beliebtheit erfreut: „Die Familien kommen mit dem Fahrrad über einen der Fernradwege, die sich hier kreuzen oder auch mit der Regionalbahn, die in der Nähe hält“, sagte Bornträger erfreut. Man könne hier den ganzen Tag verbringen, ohne dass Langeweile aufkomme.

Kleine und große Besucher könnten eine Partie Minigolf oder „Mensch ärgere Dich nicht“ spielen, Staudämme im Sand bauen oder sich auf Picknickplattformen ausruhen und der Natur lauschen. Die Arbeit und die neuen Investitionen zahlen sich „absolut aus“, ist sich Bornträger sicher. Mittels Fördermitteln und Spenden konnten in den vergangenen Jahren insgesamt weit über 160.000 Euro in den „Park der Generationen“ investiert werden, „ohne auch nur einen Euro aus der Gemeindekasse nehmen zu müssen.“ (nz)

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