Fotos: DAV Sektion Fulda

Fulda-Lilie als neue Wegmarke im Tiroler Pitztal – in 2519 Metern Höhe

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
    schließen

Fulda/Pitztal - Das österreichische Pitztal hat seit Samstag, 24. August, eine Fulda-Lilie – und die Stadt hat damit einen neuen höchsten Punkt auf 2519 Metern. Die Lilie steht am Fuldaer Höhenweg im Pitztal. Eingeweiht wurde sie vom Deutschen Alpenverein, Sektion Fulda.

Zwei Meter hoch und eine Tonne schwer ist sie – die Fulda-Lilie, die nun den Fuldaer Höhenweg im Pitztal ziert. Sie symbolisiert das Stadtwappen und soll Zeichen der Verbundenheit sein. Gestaltet wurde das Monument von den Gebrüdern von Keitz aus Harmerz. Bei bestem Bergwetter wurde die Wegmarke am Samstag eingeweiht. Neben ehrenamtlich Aktiven der Sektion waren auch Fuldas Oberbürgermeister a.D. Gerhard Möller, Thomas Neuner vom Pitztaler Tourismusverband und die Hüttenwirte des Taschachhauses Christoph und Barbara Eder zugegen.

DAV Sektion Fulda feiert zwei Jubiläen

„Es ist eine besondere Ehre für uns, diese Wegmarke am Fuldaer Höhenweg errichten zu dürfen und damit an die Verbundenheit zwischen unserer Sektion und dem Pitztal sowie unserer Sektion und Fulda zu erinnern“, betonte Michael Rutkowski, Vorsitzender der DAV Sektion Fulda. Mit der Wegmarke soll auch die Schönheit der Bergwelt betont werden, die auf „naturverträgliche Weise für die Bergwanderer erschlossen wird“, so Rutkowski weiter.

Denn zum Verweilen der umliegenden Berg- und Gletscherwelt am Hinteren Eiskastenbach lädt auch eine Sitzbank ein, die Teil der neuen Wegmarke ist. Zum Abschluss seiner Worte dankte Michael Rutkowski insbesondere Manfred Hagemann, Bernhard Klingebiel und Hermann Vogel und damit den ehrenamtlich Aktiven der Sektion, die die Entstehung des Monumentes – von der ersten Idee bis zum Aufbau im Pitztal – begleitet hatten. Ohne ihren Einsatz wäre diese besondere Jubiläumserinnerung nicht entstanden. In diesem Jahr feiert nicht nur Fulda sein Stadtjubiläum, sondern auch der DAV Hauptverband in München begeht sein 150-jähriges Jubiläum.

Lilie soll auf Fulda aufmerksam machen

Gerhard Möller überbrachte die Grüße der Stadt Fulda und des amtierenden Oberbürgermeisters Dr. Heiko Wingenfeld (CDU). Er bedankte sich bei der DAV Sektion Fulda für das Engagement am Fuldaer Höhenweg und bezeichnete diesen Beitrag der Sektion zum Stadtjubiläum als außergewöhnlich und wünschte, dass die Lilie nun viele Wanderer auf Fulda aufmerksam mache.

Thomas Neuner vom Pitztaler Tourismusverband berichtete von der großen Beliebtheit des Fuldaer Höhenweges bei den Pitztal-Urlaubern. Er sei ein Highlight. Ebenfalls bedankten sich die beiden Hüttenwirte des am Fuldaer Höhenweg liegenden Taschachhauses, Barbara und Christoph Eder, für das Engagement der Fuldaer vor Ort im Pitztal.

Nach den Grußworten wurde die Lilie eingeweiht. Es wurden Akkordeonstücke zum Besten gegeben, und die Anwesenden trugen sich ins Wegmarkenbuch ein. Die DAV Sektion Fulda war mit knapp 30 Ehrenamtlichen angereist.

Hintergrund:

1958 kam in der DAV Sektion Fulda die Idee auf, den Namen Fulda über einen neuen Höhenweg in den Alpen bekannt zu machen. Im Jahr 1959 trat dann die DAV Sektion Frankfurt mit der Bitte an die Fuldaer heran, sich um einen Weg zwischen der Riffelseehütte und dem Taschachhaus im Pitztal zu kümmern. Dem folgte der Beschluss der Fuldaer, den Weg als Geburtstagsgeschenk für die Sektion Frankfurt zu bauen. Am 10. September 1960 war Einweihung und Erstbegehung des Fuldaer Höhenweges, der insgesamt 11 Kilometer lang ist. / dan

Das könnte Sie auch interessieren