Getrocknetes Marihuana und ein selbst gedrehter Joint liegen in einem Aschenbecher.
+
Im Rahmen der Hausdurchsuchungen wurde über ein Kilo Marihuana gefunden. (Symbolfoto)

Ermittlungen gegen fünf Männer

Polizei durchsucht Wohnungen in Fulda und Main-Kinzig-Kreis - Marihuana und viel Geld gefunden

Monatelange Ermittlungen der Polizei Osthessen haben dafür gesorgt, dass fünf Männer aus dem Landkreis Fulda und dem Main-Kinzig-Kreis überführt wurden. Die Männer hatten in ihren Wohnungen Marihuana und mehrere Zehntausend Euro gelagert.

Fulda - Wie die Polizei und die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Fulda erst jetzt berichten, hat die Polizei seit Januar mehrere Durchsuchungen von Wohnungen im Landkreis Fulda und im Main-Kinzig-Kreis vorgenommen und dort Drogen und Bargeld gefunden.

Während der Ermittlungen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln durchsuchte die Fuldaer Kriminalpolizei aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Fulda bereits Ende Januar im Main-Kinzig-Kreis die Wohnung eines 32 Jahre alten Mannes aus Wächtersbach.

Fulda und Main-Kinzig-Kreis: Polizei findet bei Durchsuchungen Marihuana und mehrere Zehntausend Euro

„Außerdem wurden die Ermittler bei einem 29-Jährigen in Fulda vorstellig. Insgesamt stellten die Beamten dabei etwa ein Kilogramm Marihuana sowie eine mittlere fünfstellige Summe Bargeld sicher und nahmen die Tatverdächtigen fest“, heißt es in einer Mitteilung zu dem Fall. (Lesen Sie hier: Im Main-Kinzig-Kreis wurden Drogen im Wert von 80.000 Euro sowie Goldbarren gefunden)

Weitere Ermittlungen brachte die Polizei schließlich auf die Spur dreier weiterer Männer aus Fulda im Alter zwischen 16 und 40 Jahren. Nachdem das Amtsgericht am 2. Juni erneut mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erteilte hatte, durchsuchten die Beamten unterschiedliche Wohn- und Geschäftsräume. Auch diesmal mit Erfolg: Etwa 1300 Euro und eine zweistellige Grammzahl Marihuana wurden beschlagnahmt.

Nach beiden Durchsuchungen wurden die Tatverdächtigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda allerdings wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Im weiteren Verfahren müssen sie sich wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. (akh)

Das könnte Sie auch interessieren