Unfall nach einer nächtlichen Verfolgungsjagd auf der A66 und der A7 zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Fulda: Die Polizei war einem Ford Focus gefolgt.
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Unfall nach einer nächtlichen Verfolgungsjagd auf der A66 und der A7 zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Fulda: Die Polizei war einem Ford Focus gefolgt.

Es gibt einen Verdacht

40-Kilometer-Verfolgungsjagd auf der Autobahn endet mit Unfall am Dreieck Fulda

  • Sebastian Reichert
    VonSebastian Reichert
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Eine nächtliche Verfolgungsjagd auf der Autobahn über 40 Kilometer endete mit einem Unfall am Dreieck Fulda. Die Polizei war von Bad Orb aus auf der A66 einem Ford Focus gefolgt.

Fulda - Ein Sprecher der Polizei in Fulda bestätigte auf Nachfrage der Fuldaer Zeitung, dass es in der Nacht zu Samstag zu dieser Verfolgungsjagd auf den Autobahnen A66 und A7 zwischen den Landkreisen Main-Kinzig-Kreis und Fulda gekommen sei. Beamte des Polizeipräsidiums Südosthessen waren von dem Bereich Bad Orb einem blauen Ford Focus mit Kennzeichen Würzburg (Unterfranken) gefolgt.

Wie genau es dazu kam, dass die Polizeistreife dem Wagen gefolgt war, konnte der Sprecher der Polizei in Fulda am Samstagmorgen nichts zusagen. Im Einsatzprotokoll ist nur vermerkt, dass die Beamten dem Ford in einer Entfernung von 200 bis 300 Metern gefolgt waren. „Wir kleben in solchen Fällen nicht wie Pattex an der Stoßstange“, erklärte der Polizeisprecher.

Fulda: 40-Kilometer-Verfolgungsjagd auf der Autobahn endet mit Unfall

Im Bereich des Autobahn-Dreiecks Fulda - schon auf der A7 in nördlicher Fahrtrichtung - krachte dann am Samstagabend gegen kurz vor 23 Uhr der Ford Focus nach etwa 40 Kilometer Verfolgungsjagd in die Leitplanken und kam zum Stehen. In dem Wagen saßen zwei Männer - beide 20 Jahre alt. Der Fahrer war nicht im Besitz eines Führerscheins, so die Polizei.

Beide Männer wurden vorsorglich mit zwei Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht - mit Polizei-Begleitung. Sie blieben aber nach Polizeiangaben zum Glück unverletzt. Es blieb bei einem Sachschaden. Bei beiden Personen besteht der Verdacht, dass sie unter Drogen- und/oder Alkoholeinfluss standen.

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Entsprechende Untersuchen wurden noch in der Nacht veranlasst - so zum Beispiel eine Blutentnahme, die angeordnet wurde. Die Beamten untersuchten auch den Wagen. Dieser wurde sichergestellt. Angesichts dessen, dass der Fahrer keinen Führerschein hatte und ein Verdacht auf Alkohol- und/oder Drogen-Konsum besteht, sprach der Polizeisprecher von einem glimpflichen Ausgang der Verfolgungsjagd

Zu einem tödlichen Unfall war es am Freitagmorgen (12. November) auf der L3139 zwischen dem Hosenfelder Ortsteil Blankenau und Stockhausen gekommen. Ein 25-Jähriger aus Wartenberg war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum gekracht.

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