Das Bahnhofsschild in Fulda.
+
Ein 18-Jähriger ist im Bahnhof Fulda auf einen fahrenden Zug gesprungen. (Symbolbild)

Nach Rauchpause

Lebensgefährliche Aktion im Bahnhof Fulda: 18-Jähriger springt auf fahrenden Zug

Ein 18-Jähriger aus Berlin ist nach einer Rauchpause im Bahnhof in Fulda auf einen fahrenden Zug gesprungen und etwa 50 Meter außen mitgefahren.

Fulda - Eine „waghalsige und lebensgefährliche Aktion“ hat sich am Donnerstag, 5. August, gegen 18 Uhr ein 18-Jähriger aus Berlin geleistet, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizeiinspektion Kassel. Weil er seine Rauchpause auf dem Bahnsteig offensichtlich zu lang ausdehnte, verpasste er den Wiedereinstieg in den Zug. Auch die vorhergehende Aufforderung des Zugbegleiters, die Rauchpause zu beenden und wieder einzusteigen, ignorierte er.

Als der Zug, ein Flixtrain auf der Fahrt von Stuttgart nach Berlin, sich in Bewegung setzte, sprang der junge Mann plötzlich auf ein Trittbrett. Er fuhr einen kurzen Abschnitt - etwa 50 Meter - außen auf dem Zug mit. Das Zugpersonal, welches den Vorfall mitbekommen hatte, stoppte den Zug sofort und verständigte die Bundespolizei. (Lesen Sie hier: 18-Jährige kracht mit Wagen in parkende Autos - Fahruntüchtig?)

Fulda: 18-Jähriger springt nach Rauchpause auf fahrenden Zug

„Dieses Verhalten ist absolut lebensgefährlich! Wir warnen eingehend vor solchen leichtsinnigen Handlungen. Die Gefahr, abzurutschen und vom Zug überfahren zu werden, ist sehr groß!“, sagte der stellvertretende Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Kassel, Erster Polizeihauptkommissar Rafael Gorzel.

Der Zug hatte wegen des Vorfalles eine geringe Verspätung. Beamte vom Bundespolizeirevier Fulda stellten die Identität des Mannes fest und leiten gegen den 18-Jährigen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Der Berliner wurde anschließend vom Zugpersonal von der Weiterfahrt ausgeschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren