Schwimmer der DLRG suchten am Mittwoch am Ufer des Weihers und der Fulda nach dem Vermissten.
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Schwimmer der DLRG suchten am 1. Juli am Ufer des Weihers und der Fulda nach dem Vermissten.

Polizei bestätigt

Toter am Haltepunkt Wirtheim und Vermisster aus Fulda dieselbe Person

Der Verdacht der Ermittler hat sich bestätigt: Bei dem Toten vom Haltepunkt Wirtheim handelt es sich um den seit dem 30. Juni vermissten 36-Jährigen aus Fulda.

Update vom 7. Juli, 18.12 Uhr: Wie die Polizei nun offiziell in einer Mitteilung bestätigte, handelt es sich bei der am 1. Juli im Gleisbett des Haltepunkts Wirtheim im Main-Kinzig-Kreis um den vermissten 36-Jährigen.

Update vom 2. Juli, 17.30 Uhr: Handelt es sich bei der Person, die am Mittwoch im Bereich des Haltepunkts Wirtheim im Main-Kinzig-Kreis tot aufgefunden wurde, um den in Fulda vermissten 36-Jährigen? Nach einem Bericht von OsthessenNews deutet aus Sicht der Ermittler vieles darauf hin. Von der Polizei in Fulda gab es am Donnerstag keine Stellungnahme, die Beamten bestätigten jedoch, dass die Suche in Fulda eingestellt worden ist. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Hanau erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, sie könne derzeit noch keine konkreten Angaben zur Identität der Person machen, die ein Lokführer gegen 5.20 Uhr am Mittwoch leblos im Gleisbett entdeckt hatte. Vermutet wird ein Suizid.

Fulda: Groß angelegte Personensuche mit Feuerwehr und DLRG in der Fulda-Aue

Ursprungsmeldung vom 1. Juli: Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, sei die Suche nach dem 36-Jährigen eingestellt worden. Es seien jedoch inzwischen zahlreiche Hinweise bei den Beamten eingegangen. Diesen gehe man nun gezielt nach. Die Wahrscheinlichkeit, dass man den Vermissten „im oder um den Aueweiher herum“ finde, sei jedoch „ziemlich gering“, wie ein Polizeisprecher sagte.

Laut Polizei ist der 36-Jährige „aufgrund einer körperlichen Einschränkung auf einen Rollstuhl angewiesen“. Er könne sich im Stadtgebiet Fulda aufhalten, hieß es am Mittwochmorgen.

Weil der Vermisste bis zum Vormittag nicht aufgetaucht war, suchte die Polizei mit einem Hubschrauber nach ihm. Der Hubschrauber kreiste ab etwa 11 Uhr über der Fulda-Aue. „Es gibt keine konkreten Hinweise, dass sich die Person dort aufhält. Wir suchen verschiedene Bereiche ab, in denen wir den Vermissten vermuten“, sagte Polizeisprecher Dominik Möller.

Die Suche blieb zunächst erfolglos.

Wie die Polizei am Nachmittag bestätigte, setze sich die Suche in der Fulda-Aue fort. Dort befuhr die Polizei das Gebiet in der Grünanlage, um Ausschau nach dem Vermissten zu halten. Reporter vor Ort berichten zudem, dass Schwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) eingesetzt wurden und das Ufer des Weihers und der Fulda nach dem Vermissten abzusuchen.

Der 36-Jährige wird von den Beamten der Polizei Osthessen wie folgt beschrieben: „weibliches Aussehen, lange blonde Haare bekleidet mit schwarzer Hose und hellblauem T-Shirt“. Wer Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeipräsidium Osthessen unter der Rufnummer (0661) 1050 zu melden. (lio, akh, zen)

Die Suchaktion in der Fuldaaue ist in vollem Gange.

Hinweis

Über Suizidfälle berichtet die Fuldaer Zeitung ausschließlich in Fällen von besonderem öffentlichen Interesse. Grund für diese Zurückhaltung ist die Nachahmungsgefahr. Sind Sie selbst von Selbstmordgedanken oder Depressionen betroffen, wenden Sie sich bitte über das Info-Telefon unter (0800) 3344533 an die Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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