Foto: Charlie Rolff

27. Fulda-Marathon wegen Corona abgesagt – Im Mai wird noch einmal beraten

  • vonRedaktion Fuldaer Zeitung
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Fulda - Das nächste große Sportevent in Fulda fällt der Coronavirus-Pandemie zum Opfer: Der diesjährige Fulda-Marathon, terminiert auf den 13. September, wird nicht stattfinden.

„Wenn wir im Mai wissen, wo die Reise bezüglich Corona hingeht, können wir den Marathon immer noch reaktivieren“, sagt Matthias Schulte, Vorsitzender der ausrichtenden LG Fulda. Da es nun eigentlich in die Anmeldephase gehen würde, hat die LG entschieden, die 27. Auflage des Halbmarathons in Fulda für dieses Jahr abzusagen.

„Risiko einfach zu groß“

„Wir hätten jetzt Verträge mit einem Zeitmessdienstleister machen müssen und dort auch Anzahlungen tätigen müssen. Da war das Risiko einfach zu groß“, erklärt Schulte. Wenn der Fulda-Marathon dann abgesagt werden müsse, sei nicht sicher, ob der Verein das Geld zurückbekommen würde – oder ob die Dienstleister überhaupt bis September finanziell überleben könnten. Für den Verein gehe es nicht um Gewinn, aber aus dem Erlös würden beispielsweise Trainer bezahlt.

Enormer Aufwand

Ein weiteres Problem sei, dass im Falle einer späteren Absage die Startgelder an alle bereits gemeldeten Teilnehmer zurückgezahlt werden müssten. Der Aufwand wäre enorm.

Nicht zuletzt denkt Schulte auch an die Gesundheit der Sportler: „Da es voraussichtlich wenige Läufe zur Vorbereitung geben wird, gehen vielleicht einige schlecht vorbereitet an den Start und dann kippt jemand um. Es war mir immer das Wichtigste, dass niemandem etwas passiert.“

Neue Beratung im Mai

Im Mai werden die Verantwortlichen neu beraten. Nach derzeitigem Stand wird es den 27. Fulda-Marathon aber erst im September 2021 geben. / akt

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