Der Bahnhof Fulda.
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Am Bahnhof in Fulda hat ein 24-Jähriger für Ärger gesorgt.

Polizisten finden Messer

Maskenverweigerer attackiert Bundespolizisten am Fuldaer Bahnhof

Ein 24-Jähriger hat am Bahnhof Fulda für Ärger gesorgt: Nachdem er sich weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ging er laut Bundespolizei auf die Beamten los.

Fulda - Der junge Mann weigerte sich am Mittwochvormittag, 28. Oktober, am Bahnhof in Fulda, eine Maske zu tragen und seine Identität preiszugeben. Deshalb kamen Beamte vom Bundespolizeirevier in Fulda den Mitarbeitern der städtischen Ordnungsbehörde zur Hilfe.

„Der Mann verhielt sich extrem aggressiv und uneinsichtig“, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der Feststellung seiner Personalien sei er schließlich auf die Bundespolizisten losgegangen und habe versucht, die Beamten mit Tritten und Schlägen zu attackieren. (Lesen Sie hier: Maskenverweigerer muss Baumarkt in Schlüchtern verlassen. Und: 66-jähriger Maskenverweigerer sorgt für Ärger im ICE.)

Maskenverweigerer geht auf Beamte der Bundespolizei am Fuldaer Bahnhof los

„Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte der 24-Jährige, der bereits schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, überwältigt und gefesselt werden“, heißt es. Verletzt wurde niemand.

Bei seiner folgenden Durchsuchung fanden die Polizisten laut Pressemitteilung ein Einhandmesser, welches nach dem Waffengesetz einem Führungsverbot unterliegt. Die Bundespolizisten stellten das Messer sicher.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 24-Jährigen ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollzugsbeamte eingeleitet. Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder frei. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch die Polizei in Fulda. (lea)

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