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Dr. Michael Imhof und Alois Früchtl aus Hochschulrat verabschiedet

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Karim Khakzar (von links) verabschiedete Michael Imhof und Alois Früchtl.
Karim Khakzar (von links) verabschiedete Michael Imhof und Alois Früchtl. © Hochschule Fulda

Ende Februar sind Dr. Michael Imhof und Alois Früchtl aus dem Hochschulrat der Hochschule Fulda ausgeschieden. Zwei Jahrzehnte lang haben sie die Entwicklung der Hochschule maßgeblich mitgestaltet.

Fulda - Dr. Michael Imhof, Schulamtsdirektor a.D., und Alois Früchtl, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fulda, sind seit vielen Jahren im Hochschulrat der Hochschule Fulda aktiv. Seit dem 15. März 2002 Jahre prägt Dr. Imhof nunmehr die Arbeit des Gremiums. Früchtl gehört dem Hochschulrat seit 2006 an.

Gemeinsam stehen beide seit 2010 an der Spitze des Gremiums: Dr. Imhof als Vorsitzender, Früchtl als dessen Stellvertreter. Ende Februar sind beide aus ihren Ämtern ausgeschieden. Mit Imhof verlässt das dienstälteste Mitglied den Hochschulrat. Er war von der ersten Stunde an dabei, als die Hochschulräte an den hessischen Hochschulen eingeführt wurden.

Fulda: Dr. Michael Imhof und Alois Früchtl aus Hochschulrat verabschiedet

„Für die hervorragende langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind wir Herrn Dr. Imhof und Herrn Früchtl außerordentlich dankbar. Beide haben uns kompetent begleitet und stets gut beraten. Sie haben sich mit hohem Engagement für die Interessen der Hochschule und ihrer Mitglieder eingesetzt“, würdigt Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar die Leistungen. (Lesen Sie auch: Hochschule Fulda verabschiedet Klimaschutzkonzept)

Inhaltliche Schwerpunkte setzte Imhof bei der Qualität in Lehre und Studium wie auch der Begleitung und Unterstützung der Studierenden. Auch die Internationalisierung der Hochschule war ihm ein besonderes Anliegen. Unter anderem engagierte er sich für eine Partnerschaft der Hochschule mit dem Jerusalem College of Technology und dem Hadassah Academic College in Israel.

In jüngster Zeit richtete er den Blick zudem verstärkt auf das Thema der nachhaltigen Entwicklung und das Engagement der Hochschule für zukünftige Generationen.

Gesellschaftliche Verantwortung und Vernetzung mit der Wirtschaft

„Mir war die Kooperation zwischen Schulen und Hochschulen als aufeinander aufbauende Institutionen in der Bildungsregion Fulda wichtig“, betont Imhof. „Die Hochschule ist mir als Ort eines erweiterten Bildungsverständnisses wichtig, das zur demokratischen Kultur beiträgt und gesellschaftliche Verantwortung fördert.“

Hochschulrat

Das achtköpfige Gremium ist Impulsgeber und Berater. Es liefert den Blick aus der Praxis, fördert die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und begleitet die Hochschulentwicklung. Unter anderem ist es an der Wahl der Präsidenten beteiligt und wirkt bei der Entwicklungsplanung mit.

Interimsweise übernimmt nach einstimmiger Wahl bis Jahresende der ehemalige Präsident der HAW Hamburg, Professor Dr. Michael Stawicki, den Vorsitz des Hochschulrats. Stawicki ist bereits seit 2008 Mitglied und kennt die Hochschule Fulda daher bestens. „Damit ist Kontinuität in einer Phase der Veränderung garantiert“, sagt Khakzar. Im Laufe des Jahres werde sich der Hochschulrat dann mit gleich mehreren neuen Mitgliedern neu aufstellen. Die Neuaufstellung des Hochschulrats wurde notwendig, da das neue hessische Hochschulgesetz nur noch maximal zwei Amtszeiten von Hochschulratsmitgliedern zulässt.

Alois Früchtl brachte seine ökonomische Expertise in den Hochschulrat ein. Er engagierte sich darüber hinaus vor allem für die Vernetzung der Hochschule mit der Region, insbesondere mit der regionalen Wirtschaft. „Mir war wichtig, insbesondere in der gewerblichen Wirtschaft unserer Region nicht nur Interesse für die Hochschule zu wecken, sondern auch einen Beitrag für die akademische Ausbildung in den Unternehmen zu leisten – auch im Rahmen der dualen Studiengänge“, blickt Früchtl zurück.

„Damit sollte die Attraktivität von Arbeitsplätzen für unsere jungen Menschen in den regionalen Unternehmen und in der Folge die überregionale und internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer hiesigen Wirtschaft steigen.“(jkl)

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