Der neue Intensivtransportwagen ist mit modernster Technik ausgestattet.
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Der neue Intensivtransportwagen ist mit modernster Technik ausgestattet.

500.000 Euro

Modernster Transportwagen Hessens fährt durch Fulda - Rollende Intensivstation beim DRK im Dienst

Hessens modernster Intensivtransportwagen (ITW) für Schwerkranke ist beim DRK Fulda nun offiziell im Dienst. Im Vergleich zum normalen Rettungswagen sind im ITW zahlreiche intensivmedizinische Geräte untergebracht, die das Fahrzeug zu einer „rollenden Intensivstation“ machen.

Fulda - Von einem „Meilenstein und einer bedeutenden Investition in schwierigen Zeiten“ sprach Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Fulda, bei der virtuellen Indienststellung des neuen Fahrzeugs. Fulda ist einer von vier Standorten in Hessen, von denen aus Intensivtransporte durchgeführt werden. Die höchst anspruchsvollen Verlegungseinsätze schwerkranker Patienten von Klinik zu Klinik übernimmt in der Region Osthessen der DRK Kreisverband Fulda. Die Hilfsorganisation hat jetzt für 500.000 Euro den Intensivtransportwagen angeschafft. Präsidium und Geschäftsführung hatten zuvor grünes Licht für die „richtungsweisende Investition“ gegeben und sehen darin „eine weitere Verbesserung der Patientenversorgung“. (Lesen Sie hier: Nach 218 Blutspenden - Helmut Schneider hört auf - vielleicht)

Modernster Transportwagen Hessens fährt durch Fulda

„Mit dem neuen Intensivtransportwagen wird ein großer Schritt in der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung getan. Aber ohne die vielen Ehrenamtlichen könnte das Deutsche Rote Kreuz nicht so umfassend und kompetent agieren“, sagte Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier per Videobotschaft. „Der Transport von Krankenhaus zu Krankenhaus ist deswegen ein wichtiges logistisches Bindeglied geworden und bietet die Möglichkeit, Intensivpatienten in die passende Einrichtung zu verlegen“, erklärte Dr. Clemens Alexander Greim, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin am Klinikum Fulda. Durch die zweite Welle der Corona-Pandemie komme dem neuen Intensivtransportwagen unerwartet eine besondere Bedeutung zu, so Greim. Allein in den letzten drei Wochen seien über 60 Patienten innerhalb Hessens verlegt worden.

„Die Partnerschaft zwischen DRK Fulda und Klinikum Fulda besteht seit mehreren Jahrzehnten“, berichtet Jan Garlepp, DRK-Kreisverbandsarzt und Geschäftsbereichsleiter Rettungsdienst. Dankesworte sprachen Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber, die Landtagsabgeordneten Markus Meysner und Thomas Hering (alle CDU), die Grünen-Landtagsabgeordnete Silvia Brünnel und Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU) sowie Michael Konow, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda. (ic)

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