Im Mordprozess um eine getötete Ärztin in Fulda haben Polizisten von ihrer Ermittlungsarbeit berichtet.
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Im Mord-Prozess um eine getötete Ärztin in Fulda haben 25 Zeugen ausgesagt.

50 Zeugen sagen aus

Mord-Prozess um getötete Ärztin in Fulda legt Pause ein - Weitere Zeugen Ende Juni

  • Jessica Vey
    vonJessica Vey
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Im Mord-Prozess um die getötete Ärztin aus Fulda wurden bislang 25 Zeugen gehört - und weitere 25 sollen noch vor Gericht aussagen. Der nächste Verhandlungstag ist für den 30. Juni angesetzt.

Fulda - Es ist ein Mammutprozess: Im Fall um den mutmaßlichen Mord an einer Ärztin in Fulda sind am Landgericht an bisher fünf Prozesstagen gut 25 Zeugen gehört worden. Es waren Nachbarn, Angehörige und Kollegen der 35-Jährigen, die am Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda tätig war, sowie zahlreiche Polizeibeamte, die an den Ermittlungen – an der Festnahme, an Wohnungsdurchsuchungen und an Handy-Auswertungen – beteiligt gewesen waren.

Fulda: Mord-Prozess um getötete Ärztin pausiert - Weitere Zeugen Ende Juni

Bei den Zeugenbefragungen ist nun sozusagen Halbzeit, denn insgesamt sind gut 50 Zeugen geladen. Die Befragungen gehen am 30. Juni weiter, erklärt Staatsanwältin Dr. Christine Seban auf Nachfrage.

Die 35-jährige Ärztin, die einen zweijährigen Sohn hinterlässt, der nun bei dem Vater lebt, soll am 7. Dezember vor ihrer Wohnungstür in der Fuldaer Innenstadt ermordet worden sein. Sie hatte eine sechs Zentimeter tiefe Schnitt- beziehungsweise Stichverletzung am Hals.

Ihr Ex-Freund steht als Tatverdächtiger vor Gericht. Der 31-Jährige soll in der Beziehung bereits gewalttätig gewesen sein, er soll sie bedroht und gewürgt haben, er sei kontrollsüchtig und extrem eifersüchtig gewesen, schilderten mehrere Zeugen. Als Grund für den Mord geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass er die Trennung nicht akzeptiert habe. Der Angeklagte bestreitet die Tat.

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