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Auftritt von Scholz & Friends im Museumshof: Das Konzert hier jederzeit in voller Länge ansehen

  • Anke Zimmer
    vonAnke Zimmer
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Im Rahmen von „Kultur.Findet.Stadt“ haben Scholz & Friends am Donnerstag zum Rock-Pop-Konzert eingeladen. Mit 100 Zuhörern war der Fuldaer Museumshof ausverkauft, zahlreiche weitere Zuschauer verfolgten das Konzert live über das FZ-Portal und Facebook. Der Livestream ist hier abrufbar.

Fulda - Die Beatles, die Rolling Stones, Led Zeppelin und Tom Petty: In einem Interview hatten Peter Scholz und Gitarrist Julian Schnorr schon angekündigt, dass auf dem Programm Lieblingsstücke des spotlight-Produzenten stehen würden.

Peter Scholz erwies sich am Donnerstagabend denn auch unumwunden als Fan klassischer Rock-Evergreens. Scholz (Gesang, Gitarre, Klavier), Julian Schnorr (Gitarre), Christian Schnorr (Schlagzeug), Marcel Jahn (Keyboard) und Maximilian Wagner (Bass) punkteten dabei mit viel Spielfreude und sorgten für prima Stimmung im schönen Fuldaer Museumshof.

Die Lichtshow setzte Akzente, der volle Sound war das I-Tüpfelchen. Und der Stromausfall hatte zum Glück extra bis zur Pause gewartet, so dass er das Konzert nicht störte, nur verzögerte.

Konzert von Scholz & Friends: Livestream kann jederzeit nachgeschaut werden

Mit „Proud Mary“ von Creedance Clearwater Revival startete der Abend, der nebenbei zu einer Hommage an die Beatles wurde. Denn Songs der Fab Four standen mehrfach auf der Liste. Druckvoller Rock’n’Roll und sanfte Balladen versprach Scholz in seiner Begrüßung und hielt Wort. „Let It Be“ und „Free Fallin’“, „Stairway To Heaven“ und „Learning To Fly“. Keine Wünsche blieben offen, entsprechend begeistert war das Publikum. Vor allem nach Udo Lindenbergs „Ich mach mein Ding“.

Scholz & Friends ließen es im Museumshof krachen.

Frontmann Peter Scholz hatte zudem musikalische Gäste zum Konzert gebeten, acht an der Zahl, und gemeinsam sorgten sie für noch mehr Unterhaltung. Keiner, der nicht seine Freude bekundete, endlich mal wieder auf einer Bühne zu stehen.

Launig plauderte Scholz mit seinem ehemaligen Lehrer Rudi Hess, bevor es an Bob DylansLike A Rolling Stone“ ging. Cuba-Libre-Sänger Alberto Garcia sorgte für südamerikanische Partylaune, nachdem er und Scholz ein gefühlvolles Liebeslied zum Besten gegeben hatten.

Scholz & Friends überzeugen mit Klassikern im Museumshof Fulda

Gastgitarrist Michael Niessner unterstützte Scholz bei dem unvergänglichen PopklassikerHere Comes The Sun“. Fabian Kampa behauptete sich als klasse Duettpartner. Dirk Faulstich coverte Bryan Adams. Und Tim Scholz stand seinem Bruder Peter rockend in nichts nach.

Selbstredend war auch spotlight-Komponist Dennis Martin mit von der Partie. Nur dass er nicht auf Musicals, sondern auf Sting und Bruce Hornsby setzte - und Obacht: Er hat gesungen. Ehrensache, dass sich auch Robin Hood unter die Mannen und Maiden im Sherwood Forest, also dem Museumshof, mischte. Sascha Kurth forderte knackig „Freiheit für Nottingham“. Riesenapplaus folgte.

Überhaupt ging das Publikum bis zum Ende hin mit. Klatsche und forderte Zugaben. Ein sitzendes Auditorium ist bei weitem kein zurückhaltendes.

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Rubriklistenbild: © Ralph Leupolt

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