So sieht das Cover der Neuauflage des Mundartwörterbuchs „Fuldaer Dialekt im 19. Jahrhundert“ aus.
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So sieht das Cover der Neuauflage des Mundartwörterbuchs „Fuldaer Dialekt im 19. Jahrhundert“ aus.

Aus dem 19. Jahrhundert

Mundartwörterbuch zum Fuldaer Dialekt im Verkauf - Neuauflage über 100 Seiten

Durch ein Transkriptionsprojekt entstand die Neuauflage des Fuldaer Mundartwörterbuches. Das nun im Handel erhältliche Buch enthält auf rund 100 Seiten nicht nur typische Dialektbegriffe, sondern ebenso zahlreiche Anekdoten aus der Jugendzeit des Autos Adam Joseph Schwank.

Fulda - Noch zu Lebzeiten vermachte der Fuldaer Freimaurer und Rechtsgelehrte Schwank der Landesbibliothek seiner Heimatstadt seinen gesamten gedruckten und handschriftlichen Nachlass. Darunter befand sich auch ein von ihm selbst verfasstes Mundartwörterbuch, welches er in den 1870er Jahren begann. Dieses wertvolle regionalgeschichtliche Zeugnis enthält einen Wortschatz, welcher vielfach heute gar nicht mehr gebräuchlich ist. Umso wichtiger war es, diesen für nachfolgende Generationen zu bewahren.

Aus diesem Grund startete die Hochschul- und Landesbibliothek im Herbst 2020 einen Aufruf, in dem Bewohnerinnen und Bewohner der Region herzlich dazu eingeladen wurden, an einem kooperativen Transkriptionsprojekt teilzunehmen. Dank des Aufrufes meldeten sich zahlreiche Freiwillige, denen im Anschluss abschnittsweise einzelne Buchstabenkategorien zugeteilt wurden.

Fulda: Neuauflage von Mundart-Wörterbuch - typische Dialektbegriffe

Nach erfolgreicher Bearbeitung wurden diese an die Bibliothek zurückgeschickt, nochmals überprüft, gegebenenfalls schwer leserliche Stellen ergänzt, verbessert und in den Druck gegeben.

Die so entstandene Neuauflage des Fuldaer Mundartwörterbuches enthält auf rund 100 Seiten nicht nur typische Dialektbegriffe des 19. Jahrhunderts, sondern auch zahlreiche amüsante Anekdoten aus der Jugendzeit Schwanks.

Das Buch mit dem Titel „Fuldaer Dialekt im 19. Jahrhundert. Das Mundartwörterbuch des Freimaurers und Rechtsgelehrten Adam Joseph Schwank (1820-1902)“ ist ab sofort an beiden Bibliotheksstandorten (Hochschule und Heinrich-von-Bibra-Platz) für 5 Euro erhältlich. (tw)

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