Fairer Schlagabtausch

Fazit nach dem FZ-Forum: Fuldas Oberbürgermeister-Kandidaten Wulff und Wingenfeld sind zufrieden

Ein fairer Austausch, eine positive Atmosphäre: Mit dem digitalen Wahlforum unserer Zeitung und ihrem Auftritt zeigen sich beide Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl zufrieden. 

Fulda - Eineinhalb Stunden lang hatten Amtsinhaber Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) und Herausforderer Jonathan Wulff (SPD) während des FZ-Forums engagiert miteinander diskutiert. Es sei ein „fairer Austausch“ gewesen, findet Fuldas Oberbürgermeister. „Beide Kandidaten konnten ihre Standpunkte deutlich machen und Argumente fundiert darlegen.“

Die Veranstaltung sei sehr gut organisiert worden, lobt Wingenfeld. Er habe sich aber etwas mehr Themenvielfalt gewünscht: „zum Beispiel zur Nachhaltigkeit, auch der finanziellen Nachhaltigkeit.“ Und mit Wehmut denke er an frühere Veranstaltungen wie das FZ-Forum in der Orangerie vor sechs Jahren zurück: „Das ist etwas ganz anderes, wenn es eine unmittelbare Resonanz aus dem Publikum gibt.“ Nichtsdestotrotz habe man mit der digitalen Veranstaltung aus der aktuellen Situation das Beste gemacht, unterstreicht der Oberbürgermeister.

Fulda: Oberbürgermeister-Kandidaten ziehen positive Bilanz nach dem FZ-Wahlforum

Die Atmosphäre sei offen und positiv gewesen: „Das zeigt, dass wir in der Stadt Fulda eine gute Debattenkultur haben.“ Mit seinem Herausforderer, Jonathan Wulff, pflege er ohnehin ein gutes Miteinander: „Und ich bin zuversichtlich, dass uns dies auch in den verbliebenen Tagen bis zum Wahlsonntag weiterhin gelingen wird“, erklärt er augenzwinkernd. Neben der Oberbürgermeisterwahl findet am kommenden Sonntag, 14. März, auch die Kommunalwahl statt.

Diskutierten engagiert eineinhalb Stunden miteinander beim FZ-Forum: Herausforderer Jonathan Wulff und Amtsinhaber Heiko Wingenfeld.

Sehr zufrieden zeigt sich auch Jonathan Wulff mit seinem Auftritt während der Diskussion. „Es war ein gelungenes Wahlforum, und ich konnte meine Argumente gut präsentieren. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen stärker die Unterschiede zwischen uns beiden klar machen müssen – neben der Wohnungsbaupolitik zum Beispiel auch im Bereich Verkehr“, zeigt sich Wulff auch selbstkritisch. „Im Großen und Ganzen war es aber ein fairer Austausch. Zu uns beiden würde es auch gar nicht passen, wenn wir während einer solchen Veranstaltung eine große Show liefern und uns Dinge um die Ohren hauen würden.“

Die Debatte zwischen Amtsinhaber und Herausforderer hatten auf der Webseite unserer Zeitung mehr als 1000 Zuschauer und Zuschauerinnen verfolgt. Auf der Facebook-Seite wurde das Video bis Sonntagnachmittag mehr als 2600-mal aufgerufen. (sam)

Rubriklistenbild: © Jacqueline Kleinhans

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