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Alkohol am Steuer: Polizei Osthessen will zur Fastnachtszeit verstärkt kontrollieren

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In der Fastnachtszeit will die Polizei in Osthessen Verkehrskontrollen durchführen. (Symbolbild)
In der Fastnachtszeit will die Polizei in Osthessen Verkehrskontrollen durchführen. (Symbolbild) © Soeren Stache/dpa

Auch wenn in diesem Jahr über die Fastnachtszeit viele Veranstaltungen nicht stattfinden werden, will die Polizei Osthessen für Sicherheit im Straßenverkehr sorgen.

Osthessen - „Nach wie vor gilt, dass die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit schwerwiegenden Folgen ist“, betont die Polizei. Aus diesem Grund werden die Beamtinnen und Beamten in den nächsten Wochen ein besonderes Augenmerk auf die Fahrttüchtigkeit von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern werfen, um so für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen.

Wer sich ans Steuer eines Autos setzt, sollte nur absolut nüchtern fahren. Zum Thema Alkohol und Straßenverkehr liefert die Polizei noch einmal die wichtigsten Fakten: Für Führerscheinneulinge in der Probezeit und alle unter 21 Jahren gilt grundsätzlich die 0,0-Promille-Grenze. Für alle anderen kann aber bereits ab 0,3 Promille der Führerschein in Gefahr sein. So muss man bei einem Unfall oder Ausfallerscheinungen auch bei diesem Wert mit einem entsprechenden Strafverfahren rechnen.

Fulda: Alkohol am Steuer - Polizei kündigt Kontrollen zur Fastnachtszeit an

Genau wie bei der sogenannten absoluten Fahruntüchtigkeit ab 1,1 Promille. Hier heißt es dann: Blutentnahme und Führerschein weg - hinzu kommen Punkte in Flensburg und eine teure Geldstrafe. Ab 0,5 Promille begeht man schon eine Ordnungswidrigkeit. Mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot sind die Folge. (Lesen Sie hier: Polizei erwischt mehrere Autofahrer unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein)

Wer nach einer durchgefeierten Nacht nur ein paar Stunden schläft, hat am nächsten Morgen unter Umständen noch Restalkohol im Blut, denn der Körper baut durchschnittlich nur etwa 0,1 Promille pro Stunde ab. Gerät man damit in eine Kontrolle, kann das unangenehme Folgen haben. Im Zweifel sollte man am Morgen das Auto lieber stehen lassen, rät die Polizei.

Auch Drogen wie Cannabis, Ecstasy und andere illegale Substanzen werden von den Polizisten bei Verkehrskontrollen erkannt. Den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern drohen hier neben dem Verlust der Fahrerlaubnis auch noch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes.

Die Polizei empfiehlt in der „Fünften Jahreszeit“ auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen umzusteigen, um so unbeschwert feiern zu können. (ah)

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