Mit einem Parkticket kann seit der Umstellung vor zwei Jahren auch in anderen Straßen geparkt werden.
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Mit einem Parkticket kann seit der Umstellung vor zwei Jahren auch in anderen Straßen geparkt werden.

Aus 22 Zonen wurden 3

Neue Parkzonen in Fulda: Kaum Beschwerden nach Umstellung

  • Jacqueline Kleinhans
    vonJacqueline Kleinhans
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Vor zwei Jahren hat die Stadt Fulda, die Parkzonen für die Innenstadt neu geordnet. Die Umstellung verlief laut Magistratspressestelle „ohne nennenswerte Beschwerden“.

  • Die 22 bestehenden Parkzonen in Fulda sind 2018 auf 3 geschrumpft.
  • An einem normalen Wochentag werden durchschnittlich 7000 Tickets gezogen
  • An den Standorten mit wenigen Stellplätzen gibt es heute noch Parkuhren.

Fulda - Die 22 bestehenden Parkzonen sind 2018 auf 3 geschrumpft. Neu ist seitdem auch, dass das Parkticket von einer Straße in die nächste innerhalb einer Zone mitzunehmen. Wie oft das tatsächlich passiert, lässt sich aber laut Johannes Heller, Pressesprecher der Stadt Fulda, nur schwer festmachen.

„Die Weiternutzung eines noch gültigen Parkscheins an einem anderen Standort in der gleichen Parkzone oder in einer günstigeren Parkzone wird von der Ordnungspolizei immer wieder mal festgestellt“, sagt er. Aber darüber werde keine Statistik geführt. Auch ob durch die Mitnahme des Tickets weniger Strafzettel ausgestellt werden, könne nicht aussagekräftig beantwortet werden. „Die Anzahl der Verwarngeldverfahren schwanken regelmäßig, so dass ein Rückschluss auf die Veränderung der Parkzonen nicht möglich ist“, erklärt Heller.

Parkzonen in Fulda Neuordnung sei „geräuschlos“ verlaufen

Insgesamt sei die Neuordnung „völlig geräuschlos“ gelaufen. „Es gab keine nennenswerten Beschwerden oder kritischen Anmerkungen seitens Autofahrer“, sagt der Pressesprecher. An einem normalen Wochentag werden durchschnittlich 7000 Tickets gezogen. Pro Jahr sind das etwa 2,1 Millionen Tickets. Der Stadt brachte das im vergangenen Jahr Einnahmen von 2,2 Millionen Euro, 100.000 Euro mehr als noch 2018.

Mit der Änderung der Parkzonen seit dem 1. Juli 2018 hat die Stadt keine weiteren Straßen in den Zonen aufgenommen, in denen zuvor keine Gebühren bezahlt werden mussten, wie etwa die Marienstraße oder Neuenberger Straße, die sich in der Parkzone III befinden. „Vereinzelt wurden kleinere Anpassungen bei den Parkregelungen vorgenommen, die jedoch auf die Parkraumbewirtschaftung insgesamt keine Auswirkung haben“, erklärt Heller.

Anzahl der Parkuhren soll reduziert werden

Alle Parkscheinautomaten mussten vor zwei Jahren auf die neue Parkgebührenordnung umgerüstet werden. An den Standorten mit wenigen Stellplätzen gibt es heute noch Parkuhren, „da dort die Aufstellung und der Betrieb eines Parkscheinautomaten wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Die Stadt ist jedoch weiterhin bestrebt, die Anzahl der Parkuhren weiter zu reduzieren“, so Johannes Heller.

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