Zwei Hunde am spielen
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Auf einer Hundewiese haben Vierbeiner genügend Platz, um sich frei auszutoben und miteinander zu spielen.

Gemeinde sucht Areal

Politik macht sich für Hundewiese in Neuhof stark

Toben, spielen und lernen ganz ohne Leine – das ist das Konzept einer Hundewiese. In Neuhof hat sich die Fraktion der Grünen für eine solche stark gemacht. Die Gemeinde sucht nun nach einem geeigneten Areal.

Neuhof - Hundewiesen sind immer mehr im Kommen – nicht nur auf dem Land, sondern auch in den Städten sollen Hunde ihren Platz für freies Toben und Spielen bekommen. „Ich wurde vermehrt von Hundehaltern auf diese Thematik angesprochen“, erklärt Josef Benkner vom Bündnis 90/Die Grünen aus Neuhof (Landkreis Fulda), das im vergangenen Jahr einen Antrag zur „Einrichtung einer Hundewiese“ gestellt hatte.

Benkner selbst ist Biobauer und sieht die Notwendigkeit einer Hundewiese. So gebe es immer mehr Kritik seitens der Landwirtschaft, da die Hunde vermehrt auf den Äckern herumspringen und dort ihr Geschäft verrichten. „Hinzu kommt außerdem, dass die Vierbeiner im Wald das Wild und vor allem die brütenden Tiere aufscheuchen“, ärgert sich der Landwirt.

Fulda: Politik macht sich für Hundewiese in Neuhof stark

Eine Hundewiese wäre somit eine ideale Lösung für alle. Der Antrag wurde in den zuständigen Ausschuss verwiesen. Nun sollen alle Bürger eingebunden werden. „Wir hoffen, dass sich Tierliebhaber melden, die Lust haben, sich mit einzubringen“, erklärt Franz-Josef Adam (CDU), Erster Beigeordneter der Gemeinde. (Lesen Sie auch: Hundesteuer in Fulda steigt - Nur eine Kommune im Landkreis verlangt noch mehr Geld)

So wäre beispielsweise die Gründung eines Neuhofer Hundevereins möglich, der sich zukünftig um alle weiteren Aufgaben kümmert. Doch erst muss eine passende Fläche gefunden werden. Diese soll zwischen 1000 und 1500 Quadratmeter umfassen und später eingezäunt werden, damit sich die Vierbeiner frei bewegen können. Parkmöglichkeiten soll es ebenso geben.

„Zunächst sind das alles nur Ideen, bis wir eine geeignete Fläche gefunden haben“, sagt Adam. Im Anschluss wolle man sich an die konkrete Planung machen. Bis zum 31. Januar haben Interessierte nun noch die Möglichkeit, sich per E-Mail an lb@nhf.de mit Vorschlägen oder Empfehlungen bei der Gemeinde zu melden.

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