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Kontrolle auf A7 bei Fulda: Polizei stoppt Autohändler - mit unerlaubten Kennzeichen

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Polizeikontrolle
Die Autobahnpolizei Petersberg hat Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs gegen einen 26-jährigen Autohändler erstattet. © Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild

Die Autobahnpolizei hat am Sonntag auf der A7 bei Fulda ein Auto mit französischem Nummernschild kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass es sich um eine unerlaubte Fernzulassung handelte.

Fulda - „Um sich die Kosten für ein deutsches Ausfuhrkennzeichen zu sparen, hatte ein 26-jähriger türkischer Staatsbürger kurzerhand seine mitgebrachten französischen Kurzzeitkennzeichen an einem in Deutschland gekauften Fahrzeug angebracht“, berichtet die Polizei.

Fulda: Polizei stoppt Autohändler - mit unerlaubten Kennzeichen

Beamte der Autobahnpolizei Petersberg hatten das Auto am Sonntagmittag auf der A7 bei Fulda kontrolliert. „Hierbei stellte sich heraus, dass es sich um sogenannte Kurzzeitkennzeichen handelte“, heißt es im Bericht.

Demnach hatte der Autohändler den Golf in der Nähe von Bad Salzungen gekauft und sich auf den Heimweg in Richtung Frankreich gemacht. (Lesen Sie auch: Main-Kinzig-Kreis: Mann (47) fährt mit falschen Kennzeichen zur Polizei)

Allerdings hatte er sich keine deutschen Ausfuhrkennzeichen besorgt, sondern seine mitgebrachten französischen Kennzeichen angebracht. „Dies ist nicht erlaubt und stellt eine sogenannte unerlaubte Fernzulassung dar“, so die Polizei.

Die Beamten vermuten, dass der Händler Geld sparen wollte. Gegen den 26-Jährigen wurde daher eine Anzeige wegen Kennzeichenmissbrauchs gefertigt. (lio)

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