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Die Polizei in Fulda lobt die Bürger für Disziplin und Verständnis in Corona-Zeiten.

Keine Verstöße am Vatertag dokumentiert

Polizei und Ordnungsamt: Die meisten Menschen in Fulda halten sich an Corona-Regeln

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Der Großteil der Bürger in Fulda hält sich an die Corona-Regeln. Das ist zumindest der Eindruck des Polizeipräsidiums Osthessen und des Ordnungsamtes in Fulda. An Christi Himmelfahrt haben die Beamten trotz des guten Wetters keine Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen dokumentiert.

  • Bestes Wetter hat an Christi Himmelfahrt für optimale Ausflugs-Bedingungen in Fulda gesorgt.
  • Trotzdem waren nach Einschätzung der Behörden weniger Menschen unterwegs als in den Vorjahren - wohl auch wegen des Coronavirus.
  • Allgemein loben Polizei und Ordnungsamt die Disziplin und Einsicht der Bürger in Fulda.

Fulda - 25 Grad und Sonnenschein: Für Ausflüge ins Freie herrschte am Vatertag in diesem Jahr ideales Wetter. Dementsprechend voll waren die Straßen und Wanderwege in Fulda und Umgebung. Trotzdem war laut Polizei und Ordnungsamt insgesamt weniger los als in den Jahren zuvor - wohl wegen des Coronavirus.

„Nach unserem Eindruck waren dieses Jahr weniger Gruppen, als es an diesem Feiertag üblich ist, unterwegs“, berichtet Polizeisprecher Dominik Möller auf Nachfrage unserer Zeitung. Nach Einschätzung der Polizei verbrachten viele Menschen den Vatertag im Familienkreis oder im eigenen Garten. Auch das Ordnungsamt hat nach Angaben der Stadt Fulda beobachtet, dass insgesamt weniger Menschen auf den Straßen anzutreffen waren als in den Vorjahren.

Überfüllte Parkplätze auf der Wasserkuppe

Zumindest an einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Region, der Wasserkuppe in der Rhön, steppte am Donnerstag offenbar trotzdem der Bär. Das zeigen nicht nur Fotos, auch Klaus Helfrich vom Ordnungsamt in Gersfeld hat das festgestellt. „Gefühlt war genauso viel los wie in den vergangenen Jahren“, sagt Helfrich. Die Parkplätze auf der Wasserkuppe seien alle belegt gewesen.

Bei mehr als 20 Grad und Sonnenschein war auf der Wasserkuppe einiges los.

Klaus Helfrich wagt zu bezweifeln, dass sich all diese Besucher konsequent an die Bestimmungen im Zuge der Corona-Pandemie gehalten haben. „Wenn solche Menschenmassen auf engem Raum aufeinander treffen, ist es manchmal schwierig, die Regeln zu befolgen“, sagt er. Der Beamte findet aber, dass das Gros der Menschen einsichtig ist, wenn man sie auf das Abstandhalten hinweist.

Beamte setzen auf Gespräche

Das lobt auch die Polizei: „Die überwiegende Mehrheit in Fulda hält die Maßnahmen ein oder reagiert mit Verständnis, wenn man sie auf die Notwendigkeit der Einhaltung anspricht", berichtet Dominik Möller. Wie die Polizei setzt auch das Ordnungsamt auf klärende Gespräche. Dabei werde in den meisten Fällen Einsicht gezeigt, nur selten müssten Strafen oder Verwarnungen ausgesprochen werden.

Für Christi Himmelfahrt fällt das Fazit der Polizei positiv aus. „Aus polizeilicher Sicht lief alles gut. Es ging sehr diszipliniert auf den Straßen zu“, bilanziert Möller. Während die Behörden bei den Bürgern Disziplin und Respekt feststellen, ist die Stimmung bei den Restaurant- und Barbetreibern getrübt: Die Wirte in Fulda fordern mehr Rücksicht von ihren Gästen, die wenig Verständnis für die Hygieneregeln haben.

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