Die Polizei will die Gefahren für Radfahrer verdeutlichen. (Symbolbild)
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Die Polizei will die Gefahren für Radfahrer verdeutlichen. (Symbolbild)

Für mehr Sicherheit

Polizei kontrolliert am Mittwoch auf Osthessens Straßen und nimmt „schwächere Verkehrsteilnehmer“ in den Blick

  • Leon Schmitt
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Die Polizei führt in der kommenden Woche verstärkt Kontrollen auf den Straßen in der Region Fulda durch, um über die Gefahren für Radfahrer und Fußgänger aufzuklären.

Osthessen - „Insbesondere bei Kindern und älteren Menschen kommt es tendenziell öfter zu Fehleinschätzungen beim Erkennen und Vermeiden von verkehrsspezifischen Gefahrensituationen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Aus diesem Grund führt das Polizeipräsidium Osthessen in der kommenden Woche, vom 3. Mai bis zum 9. Mai, verstärkt Schwerpunktkontrollen in allen drei Landkreisen (Fulda, Main-Kinzig-Kreis, Hersfeld-Rotenburg) durch, um bezüglich der Gefahren im Straßenverkehr für „Schwächere Verkehrsteilnehmer“ aufzuklären und zu sensibilisieren. (Lesen Sie hier: Diese 11 Tipps helfen Rad- und Autofahrern, Gefahren zu vermeiden)

Fulda: Polizei will Radfahrer durch Kontrollen für Gefahren sensibilisieren

Die Polizei will verdeutlichen, „dass Fußgänger und Fahrradfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern erheblich weniger geschützt sind“. Insbesondere Zusammenstöße mit Kraftfahrzeugen, aber auch Verkehrsunfälle von Fußgängern und Radfahrern untereinander, haben nach den Angaben der Beamten in den meisten Fällen einen Personenschaden zur Folge. „Annähernd die Hälfte der Unfälle verursachen Fußgänger und Radfahrer selbst oder leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zur Unfallentstehung“, so die Polizei. Ursachen dafür seien neben der Missachtung von Regeln oftmals der Verzicht auf reflektierende Kleidung und persönliche Schutzausstattung wie Fahrradhelme.

Das Verkehrsmittel Fahrrad wird in den letzten Jahren immer beliebter. Mit der steigenden Zahl von Fahrrädern und Pedelecs im öffentlichen Straßenverkehr, stieg laut Polizei auch die Zahl der Unfälle, an denen diese Fahrzeuge beteiligt waren. Grund genug, so die Beamten, den Radverkehr in den Mittelpunkt des am kommenden Mittwoch (5. Mai) länderübergreifend stattfindenden Aktionstages „sicher.mobil.leben - Radfahrende im Blick“ zu stellen.

Bei Kontrollen will die Polizei ein Hauptaugenmerk auf den technischen Zustand der Fahrräder, die Verkehrstüchtigkeit der Fahrer, aber auch auf das Verhalten beim Überholen oder Parken auf Rad- und Fußwegen richten.

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