Eine Polizeibeamtin nimmt bei einer Kontrolle die Daten von mehreren Personen auf.
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Die Polizei hat einen betrunkenen Lastwagenfahrer ohne Führerschein gestellt. Dabei hatte sie den Mann von Neuhof (Kreis Fulda) bis nach Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) verfolgt.

Elektroschocker im Handschuhfach

Verfolgungsjagd über die Autobahn: Betrunkener Lkw-Fahrer versucht, der Polizei zu entkommen

Verfolgung eines Kleinlasters vom Landkreis Fulda bis in den Main-Kinzig-Kreis: Polizeibeamte in Osthessen haben einen stark betrunkenen Fahrer gestellt. Bei dem Mann wurde ein Atemalkoholwert von 2,9 Promille gemessen.

Fulda/Schlüchtern - Wie das Polizeipräsidium Osthessen in Fulda am Sonntag berichtete, war eine Funkstreife der Polizeiautobahnstation Petersberg im Ortsbereich von Neuhof (Landkreis Fulda) am Samstag gegen 21.50 Uhr auf den Fahrer des 3,5-Tonners aufmerksam geworden.

Als die Beamte das Fahrzeug kontrollieren wollten, habe der Mann am Steuer beschleunigt und sei bei Neuhof Süd auf die A66 in Richtung Frankfurt gefahren. „Auch hier ignorierte er jegliche Anhaltesignale der hinter ihm fahrenden Funkstreife und fuhr stattdessen mit Vollgas bis zur Anschlussstelle Schlüchtern Süd, von wo aus er seine Flucht in Richtung Wallroth fortsetzte“, erklärte ein Sprecher der Polizei. (Lesen Sie hier: Großbrand bei Künzeller Speditionsfirma Dröder: Polizei und Staatsanwaltschaft nennen erste Details).

Fulda: Polizei stellt betrunkenen Lastwagenfahrer ohne Führerschein in Schlüchtern

In der Orstmitte von Schlüchtern-Wallroth (Main-Kinzig-Kreis) hätten Beamte den Fahrer gestellt und festgenommen. Bei dem Fahrer - ein 39-jähriger Mann aus der Gemeinde Kalbach - wurde am Samstagabend ein Atemalkoholwert von 2,9 Promille gemessen. Der Mann hatte auch keinen Führerschein.

Der Lastwagen, in dem sich drei Insassen befanden, war nicht zugelassen. Stattdessen seien Kennzeichen eines anderen Wagens angebracht gewesen. Auch habe sich mit einem Elektroschocker eine verbotene Waffe im Handschuhfach befunden. Die Beamte nahmen den Lkw-Fahrer vorläufig fest. Gegen ihn wird ermittelt, entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. (sar, dpa)

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