Gruppenbild der neuen Kräfte beim Polizeipräsidium Osthessen.
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Gruppenbild mit Abstand: Die Neuzugänge bei der osthessischen Polizei.

Freude bei Günther Voß

Größter Personalzuwachs der Geschichte: 14 zusätzliche Stellen für die osthessische Polizei

Fuldas Polizeipräsident Günther Voß hat 44 neue Kräfte - davon 34 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie 10 Verwaltungsangestellte - im Fuldaer Präsidium willkommen geheißen. Unter dem Strich kann sich die osthessische Polizei über 14 neue Stellen freuen.

Fulda - „Herzlich Willkommen zu Hause“, waren die ersten Worte bei einer kleinen Ansprache von Polizeipräsident Günther Voß. Der Großteil der „Neuen“ kommt von überwiegend südhessischen Behörden. Damit bringen die Kräfte umfangreiche Erfahrungen und zum Teil auch Spezialwissen mit.

Sechs Beamtinnen und Beamte werden aber auch direkt nach dem Studium nach Osthessen versetzt. „Diese neue Möglichkeit der Direktversetzung macht den Polizeiberuf noch attraktiver und dient zugleich einem ausgewogenen Alterskegel der osthessischen Polizei“, so Günther Voß.

Insgesamt begrüßte Voß 44 neue Kolleginnen und Kollegen - davon 34 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sowie 10 Verwaltungsangestellte - im Fuldaer Präsidium. Neben den freien Stellen durch Ruhestandsversetzungen wurden der osthessischen Polizei zum Versetzungstermin am 1. August damit nochmals 14 zusätzliche Stellen zugewiesen. Bereits im Februar dieses Jahres hatte das Polizeipräsidium 9 zusätzliche Stelle erhalten.

Mit einer Sicherheitsoffensive sorgt die Landesregierung für die personelle Stärkung der Hessischen Polizei. Bis zum Jahr 2025 sollen mehr als 16.000 Polizisten in Hessen für Sicherheit und Ordnung sorgen. Dies entspricht einer Steigerung um 16,5 Prozent. Das Polizeipräsidium Osthessen profitierte davon bis heute bereits mit 43 zusätzlichen Stellen.

Dadurch konnte die Kriminalitätsbekämpfung in Osthessen mit der Einrichtung einer Operativen Einheit Fulda, eines zentralen Auswerte- und Analysezentrums, einem Kriminaldauerdienst (KDD) und einem Fahndungs- und Observationskommissariats in den vergangenen Jahren nachhaltig gestärkt werden.

„Die Einrichtung dieser Fachdienststellen hat sich bewährt und ermöglicht uns eine noch effektivere Kriminalitätsbekämpfung“, sagte Polizeipräsident Voß und fügte an: „In diesem Jahr setzen wir den Schwerpunkt personeller Verstärkung im Wach- und Wechselschichtdienst bei den Polizeistationen und der Kriminalpolizei“. So werden die 14 zusätzlichen Polizisten zum Großteil auf den Stationen in Lauterbach, Bad Hersfeld und Rotenburg eingesetzt. (zen)

Lesen Sie hier: Verkehrsbericht 2019 - 11.644 Verkehrsunfälle in Osthessen: 29 Tote und Hunderte Verletzte

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