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Spannende Vorführungen und internationale Aussteller - Rettmobil startet am Mittwoch

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Von: Sabrina Mehler

Nachdem die RETTmobil in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt ausgefallen war, findet sie in diesem Jahr nun wieder statt.
Nachdem die Rettmobil in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt ausgefallen war, findet sie in diesem Jahr nun wieder statt. © Sarah Malkmus

Fulda wird wieder zum Zentrum des Feuerwehr- und Rettungswesens: Von Mittwoch bis Freitag, 11. bis 13. Mai, findet die Rettmobil statt. Zwischen 20.000 und 25.000 Besucher werden an den drei Tagen erwartet. Auf sie warten einige Höhepunkte.

Fulda - Mehr als 460 Aussteller aus 27 Ländern haben ihr Kommen zugesagt, berichtet Sandra Hommel von der Rettmobil International GmbH. Erwartet werden an den drei Tagen nach der pandemiebedingten zweijährigen Pause zwischen 20.000 und 30.000 Besucher auf dem Messegelände im Stadtteil Fulda-Galerie.

Diese kommen nicht nur aus der Region, sondern aus der ganzen Welt, darunter aus Kanada, China, Singapur und den USA. „Die Rettmobil, die in diesem Jahr ihre 20. Auflage erfährt, ist die größte Messe dieser Art weltweit“, sagt Hommel. Für das Jahr 2023 ist schon jetzt eine Pferdesport-Schau geplant.

Fulda: Bis zu 25.000 Besucher - Rettmobil startet auf Messegelände

Thematisch stellt sich die Veranstaltung den Herausforderungen der Zeit; sie wird sich auch mit dem Umgang von Pandemien befassen. Denn diese und weitere Herausforderungen werden das Rettungswesen national und international vor neue Aufgaben stellen.

Die Rettmobil, die unter der Schirmherrschaft von Christian Reuter, dem Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes, steht, baut auf drei Säulen auf, erklärt Hommel: auf die umfangreiche Fachausstellung, auf die Mobilität und die Erlebbarkeit von Fahrzeugen und Rettungstechnik sowie auf Fortbildungen und Workshops.

Höhepunkte in den nächsten Tagen gibt es jede Menge: So werden beispielsweise eine Höhenrettung ebenso gezeigt wie ein simulierter Drohneneinsatz für vermisste Personen. Auch das Thema E-Mobilität und deren Vor- und Nachteile stehen im Fokus. Außerdem gibt es einen Offroad-Parcours für Testfahrten.

Fachvorträge, spannende Vorführungen und Workshops

Mit dabei ist auch der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). „Wir nutzen die Rettmobil schon immer gerne für Austausch und Vernetzung“, erklärt Präsident Karl-Heinz Banse. Der Verband ist mit seinem Projekt „Faktor 112“ aus dem Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte präsent. Außerdem wird über Extremismusprävention in der Feuerwehr und Aktivitäten des Landesfeuerwehrverbands informiert.

Der DFV richtet außerdem das Spitzentreffen der Blaulichtorganisationen aus. „Hier beschäftigen wir uns vor allem mit dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die Starkregen- und Hochwasserereignisse des vergangenen Jahres haben gezeigt, dass Bedarf an verbesserter Technik, Kommunikation und Warnung der Bevölkerung besteht“, berichtet Banse.

Tickets

Die RettMobil findet von Mittwoch bis Freitag, 11. bis 13. Mai, auf dem Messegelände Fulda statt. Geöffnet ist täglich von 9 bis 17 Uhr. Tagestickets sind im Internet und auch an der Tageskasse erhältlich. Sie kosten 20 Euro, Kinder bis 16 Jahren sind frei.

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass mit kleineren Verkehrseinschränkungen zu rechnen ist.

Video: Wenn auch Menschen nicht mehr helfen können: Die Ausbildung der Rettungshunde

Am Donnerstag, 12. Mai, findet zudem ein Symposium zum Thema „Hilfe für Helferinnen und Helfer in den Feuerwehren“ mit Unterstützung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) statt.

Dass die Rettmobil in diesem Jahr wieder stattfindet, dürfte auch das Fuldaer Wirtschaftsleben freuen: „Die Hotels sind schon jetzt alle belegt. Gleiches erwartet die Gastronmomie“, sagt Sandra Hommel.

Zudem seien viele regionale Handwerker bei der Messe eingebunden. „Man merkt allen den Spirit und die positive Grundhaltung an, dass es endlich wieder losgehen kann“, sagt Hommel. Auch gutes Wetter sei angekündigt. „Alle Daumen zeigen also nach oben.“

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