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22.000 Besucher bei der Rettmobil in Fulda: Neustart nach Corona-Pause gelungen

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Die Blaulichtmesse Rettmobil hat insgesamt rund 22.000 Besucher zum Messegelände auf der Fulda Galerie gelockt.
Die Blaulichtmesse Rettmobil hat insgesamt rund 22.000 Besucher zum Messegelände auf der Fulda Galerie gelockt. © Mediennetzwerk Hessen/Hendrik Urbin

Die Rettmobil hat nach der zweijährigen Corona-Pause einen erfolgreichen Neustart hingelegt. In den vergangenen drei Tagen lockte die Blaulichtmesse rund 22.000 Besucher zum Messegelände auf der Fulda-Galerie.

Fulda - Sowohl die Veranstalter als auch die Aussteller der diesjährigen Rettmobil in Fulda sind mit der Resonanz mehr als zufrieden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Veranstalter hervor. „Ich freue mich sehr darüber, dass unser Restart so gut gelungen ist“, wird Manfred Hommel, Geschäftsführer der Fuldaer Messegesellschaft, darin zitiert.

„Trotz zweimaliger notgedrungener Absage haben uns sehr viele Aussteller die Treue gehalten und ihre Buchungen nicht zurückgezogen.“ Hommel weiter: „Dieses Vertrauen fassen wir als Verpflichtung auf, hier in Fulda nicht nur in diesem Jahr, sondern mindestens bis 2030 die bestmögliche Plattform für die Rettungsbranche zu bieten.“ (Lesen Sie auch: Höhenrettung hautnah: K+S-Werkfeuerwehr zeigt auf der Rettmobil ihr Können)

Fulda: Rettmobil lockt 22.000 Besucher an - Neustart nach Corona-Pause gelungen

„Es ist richtig gut, wieder in Fulda zu sein“, so Hans-Jürgen Schwarz, Geschäftsführer der Ambulanz Mobile GmbH mit Sitz in Schönebeck. Er gehört mit seinem Unternehmen zu denjenigen, die bereits Ihre Ausstellungsfläche für die Rettmobil 2023 gebucht haben. „Wir führen hier viele gute Gespräche und werden darin bestärkt, dass wir mit unserem Sinn für Nachhaltigkeit absolut den Zeitgeist vieler treffen.“

Auch Thomas Strobel, Geschäftsführer der System Strobel GmbH, ist mit dem Verlauf der Rettmobil International ausgesprochen zufrieden: „Der Zuspruch ist so, als ob es nie eine Unterbrechung gegeben hätte.“ (Rettmobil: Hier finden Sie Eindrücke vom zweiten Messetag)

Rettmobil 2022: Aussteller und Veranstalter ziehen positive Bilanz

Eine insgesamt positive Bilanz ziehen denn auch der Veranstalter hinsichtlich des Fachprogramms. Neben den medizinisch-rettungsdienstlichen Fortbildungen und den Workshops wurde in diesem Jahr erstmals das Format „Meet the Experts“ angeboten. Es ist eine sehr exklusive Möglichkeit für die Besucherinnen und Besucher, unmittelbar mit Experten ins Gespräch zu kommen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.

„Das Interesse an den Fortbildungen und Workshops war sehr groß“, freut sich Sandra Hommel-Liebich. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, alle Angebote der Rettmobil International zu evaluieren. „Die meisten Veranstaltungen waren vollständig oder zumindest weitgehend ausgebucht. Auch unsere Idee ‚Meet the Experts’ stieß auf großes Interesse, muss sich aber natürlich erst noch etablieren. Wir werden dem Format selbstverständlich etwas Zeit geben“, verspricht Sandra Hommel-Liebich.

Rettmobil lockt Besucher aus mehr als 50 Ländern an

Bereits am Mittwochmorgen war zu erahnen, dass die Rettmobil wieder zum Besuchermagnet werden würde. Im Gegensatz zu früheren Jahren wählten viele die Bahn als Transportmittel nach Fulda, erklären die Veranstalter. „Die Folge: Die halbstündliche Taktung des Shuttle-Service zwischen Bahnhof und Messegelände musste deutlich vor dem offiziellen Messebeginn um neun Uhr außer Kraft gesetzt werden. Anders war dem Andrang nicht Herr zu werden.“ Die Messe selbst war dadurch wiederum gezwungen, ihre Tore früher als geplant zu öffnen.

Da sich nach Angaben der Veranstalter fast 90 Prozent des Fachpublikums im Vorfeld übers Internet ihre Eintrittskarten gesichert hatten, sei zu erkennen gewesen, dass in diesem Jahr Besucherinnen und Besucher aus über 50 Ländern die Rettmobil International besuchten.

Neben Deutschland und anderen europäischen Nationen befanden sich auch Menschen aus Nord- und Lateinamerika, dem Nahen und Fernen Osten sowie afrikanischen Staaten im Publikum. „Wir gelten nicht umsonst als internationale Leitmesse für Rettung und Mobilität“, erinnert Manfred Hommel.

Video vom Start der Rettmobil 2022 in Fulda

Das spiegelte sich denn auch im Programm der ausstellenden Unternehmen wider. Schwerpunkte waren in diesem Jahr unter anderem die Themen Elektromobilität, elektrohydraulische Transport- und Beladesysteme sowie Telenotfallmedizin bzw. Datenmanagement. Die Firmen scheuten keinen Aufwand, um ihre zum Teil hochkomplexen Produkte so praktisch wie möglich vorzuführen und vom Fachpublikum selbst ausprobieren zu lassen.

Die Nachfrage nach Standfläche fürs nächste Jahr ist laut Messechef Manfred Hommel sehr groß. Bis zum Messeschluss am Freitagabend hätten mehr als ein Drittel der diesjährigen Aussteller schon fest für 2023 in Fulda gebucht. „Der Standort hier ist ideal: die geografische Lage, die verkehrsmäßige Anbindung, das Messegelände und nicht zuletzt die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt“, zählt Hommel auf. „Insofern ist doch klar, dass wir Fulda noch viele Jahre die Treue halten werden.“ (lio)

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