In tierischer Gesellschaft – und schon mehr als die vier möglichen Routen in den Beinen: Larissa Jaspersen (von rechts), Laurenz Hiob und Daniel Jaspersen.
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In tierischer Gesellschaft – und schon mehr als die vier möglichen Routen in den Beinen: Larissa Jaspersen (von rechts), Laurenz Hiob und Daniel Jaspersen.

Einstellen ist angesagt

Jetzt geht's los: Bei der virtuellen RhönEnergie-Challenge werden ab heute die Läufe gewertet

  • Laurenz Hiob
    vonLaurenz Hiob
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Not macht erfinderisch: 14 Routen haben die Veranstalter der virtuellen RhönEnergie-Challenge vorbereitet, einige davon haben wir vorgestellt, zwei weitere folgen. Gelaufen werden darf zwar immer, aber ab heute erst werden vier Läufe zur Teilnahme an der Challenge gewertet. Toller Zusatz: Passend startet eine Selfie-Aktion.

  • Ab heute werden die Läufe der virtuellen RhönEnergie-Challenge gewertet
  • Starter können aus 14 Routen auswählen. Maximal vier Läufe können Teilnehmer zur Bewertung freigeben.
  • Bis zum 30. September können Teilnehmer ihre Zeiten einstellen.

Fulda - Vier Läufe maximal übrigens. Natürlich reicht schon ein Lauf, um an der Challenge teilgenommen zu haben, was zum Abholen des Handtuchs im Infozentrum des regionalen Energielieferanten in der Löherstraße 52 berechtigt. Aber will jemand angesichts der 14 überaus vielseitigen und laufenswerten Routen tatsächlich nur eine laufen?

Die wahre Challenge besteht doch darin, alle vorgeschlagenen Strecken zu laufen, oder zumindest die meisten. Hartgesottene schaffen das vielleicht im Challenge-Zeitraum bis Ende September. Das ist aber nicht das Ziel. Überhaupt regelmäßig laufen. Darum geht es den Veranstaltern um Heide Aust, Jürgen Stumpf und Andreas Nann.

RhönEnergie-Challenge in Fulda: Ab heute können die Läufe eingestellt werden

Seit 13 Auflagen gelingt es mit zunehmendem Erfolg, bis zu annähernd 8000 Menschen in Bewegung zu bringen. Seit Jahren gipfelt der Lauf in einem wahren Volksfest im Rosenbad. Doch seit 2019 stehen die Sterne nicht mehr ganz so günstig: Vergangenes Jahr musste wegen Hochwassers auf dem Parkplatz in der Johannisau gefeiert werden, was der Stimmung nur wenig Abbruch tat. Dieses Jahr zwingt Corona die Veranstalter bei der 14. Auflage zu einem neuen Konzept.

Sie möchten sich über die Routen informieren? Dann sind Sie hier genau richtig: Redakteur Laurenz Hiob hat die RhönSprudel-Strecke, die RhönEnergie-Route und den Klinikum-Track.

Anmeldung und Ablauf

14 Strecken haben die Veranstalter in der Region ausgewiesen. Alle sind in der Tracking-App „Komoot“ angelegt, die von Challengern kostenfrei genutzt werden kann. Jedem Läufer steht es aber frei, andere Routen zu laufen.

Gewertet werden alle Strecken über sechs Kilometer, die gemeldete Starter zwischen dem 1. und 30. September auf der Meldeplattform hochladen. Jeder Läufer darf maximal vier Strecken einstellen. Strecken darüber hinaus werden nicht gewertet. Eine Registrierung für die virtuelle RhönEnergie-Challenge ist auf der Internetseite der Challenge möglich – sogar bis Ende September. Spontanläufer sind also jederzeit willkommen. Jeder muss sich einzeln registrieren, startet aber wie gewohnt für sein Unternehmen, seinen Verein oder seine Schule.

Auf der Homepage steht ein digitales Booklet mit Informationen und den 14 Strecken zur Verfügung, ferner eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Upload der Tracks. Eine Startgebühr wird nicht erhoben.

Die Screenshots zu den absolvierten Läufen können auf re-fd.de/challenge-lauf hochgeladen werden.

Die Smartphone-App „Komoot“ hilft; dort sind die Routen hinterlegt. Die Basisversion mit einer Region ist gratis, eine Navi-Funktion führt die Läufer zum Startpunkt, wo die Veranstalter für die Dauer der virtuellen Challenge jeweils ein Schild aufgestellt haben. Vor und nach dem Lauf werden die darauf befindlichen Barcodes gescannt, den Rest macht die App quasi alleine. Lediglich der Upload auf der Website der Challenge muss manuell angestoßen werden.

Der Sparda-Bank-Aueweg führt entlang des Aue-Weihers. Start und Ziel ist der Parkplatz am Stadion in der Johannisau (Funktionsgebäude im Hintergrund).

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft vorab, die Routen in Komoot zu finden. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass es nicht an jedem Startpunkt Parkplätze gibt und bittet Läufer, an einer geeigneten Stelle zu parken. Wer eine weitere Region freischalten muss (beispielsweise für die Schöne-Aussicht-Route am Pfordter See), erhält vom Veranstalter einen Gutscheincode.

Foto-Points in der Innenstadt sollen für „Challenge-Flair" sorgen

Entlang der klassischen RhönEnergie-Route durch die Fuldaer Innenstadt sorgen außerdem zwei große „Foto-Points“ für Challenge-Flair.

Dank des „Foto-Points“ muss auch bei der virtuellen RhönEnergie Challenge niemand auf den Zieleinlauf am Rosenbad verzichten

Direkt am Verwaltungssitz der RhönEnergie Fulda an der Löherstraße Ecke Gerbergasse laden Läufer mit grünen Luftballons und Hunden zum Mitlaufen ein. Für den fotogenen Zieleinlauf steht ein zweites Banner zur Verfügung – natürlich am Rosenbad.

Als „Foto-Points“ bieten die Plakate den perfekten Hintergrund für Selfies und Schnappschüsse: So können die Teilnehmer ihr Erinnerungsfoto schießen und mit etwas Glück sogar eine Apple Watch oder eine von zehn Überraschungs-Tüten gewinnen. Dazu müssen die Teilnehmer bis zum 30. September ein Foto bei der RhönEnergie Fulda hochladen.

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