Der S-Club Fulda hat nach langer Corona-Pause seine Wiedereröffnung gefeiert. Der Ansturm am Freitagabend war entsprechend groß.
+
Der S-Club Fulda hat nach langer Corona-Pause seine Wiedereröffnung gefeiert. Der Ansturm am Freitagabend war entsprechend groß.

Ansturm bei erster Party

„Die Leute waren ausgehungert“ - So feierte der S-Club in Fulda seine Wiedereröffnung

  • Steffen Kollmann
    VonSteffen Kollmann
    schließen

20 lange Monate musste das Partyvolk in Fulda darauf warten, wieder im S-Club feiern zu können. Am Freitagabend hatte die Corona-Pause dann endlich ein Ende: Der Club öffnete für die Feierwütigen wieder seine Pforten - und bekam überwältigenden Zuspruch.

Fulda - „Wir wussten, dass sehr viel los sein würde. Die Leute waren ausgehungert. Schon zwei Stunden vor der Eröffnung waren die ersten da“, erzählte S-Club-Betreiber Jens-Ole Bolik, der die Eröffnung am Freitagabend auf 23 Uhr und damit eine Stunde früher als üblicherweise vorgezogen hatte. (Lesen Sie hier: Erst teures Konzept, dann Lockdown - So ging der S-Club mit der Krise um)

Vor den Eingangstoren bildeten sich in der nächtlichen Kälte meterlange Warteschlangen, vorbei an der Agentur für Arbeit und beinahe bis zur Brauhausstraße: Die Feierwütigen konnten es kaum erwarten, endlich wieder einen Club von innen zu sehen.

Fotostrecke: Nach 20 Monaten - Erste Party im S-Club Fulda

Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.
Nach 20 Monaten durfte im Fuldaer S-Club endlich wieder gefeiert werden.  © Jonas Wenzel

Fulda: Nach 20 Monaten Corona-Pause - Feierwütige stürmen S-Club

Einer von ihnen: Jan Hendler aus Hainzell. „Die Resonanz zeigt, wie sehr die Leute danach gelechzt haben. Es ist notwendig, dass in Fulda endlich wieder ein Club geöffnet hat, und der nächste Schritt zur Normalität“, unterstrich der 22-Jährige. Gefeiert wurde unter Einhaltung der 2G-Regel: Die Besucher mussten vor dem Eingang ihren Geimpft- oder Genesenen-Nachweis sowie ihren Personalausweis vorzeigen, zudem wurde mit der Kontaktverfolgung der Luca-App gearbeitet.


Für die Mitarbeiter wurde es dadurch stressig. „Ich habe eben meiner Freundin abgesagt. Sie wollte vorbeikommen, um auf einen Drink anzustoßen, aber das klappt heute nicht“, sagte Betreiber Bolik kurz nach Mitternacht. Gefeiert wurde in der ersten Nacht unter dem Motto „Nasty“, fast überall, wohin man blickte, prangten die Worte „We are back“. In der Nacht von Samstag auf Sonntag fand zunächst die 33 1/3-Party für über 30-Jährige sowie anschließend die altbekannte Nachtresidenz statt.

Fulda: Neulinge und erfahrene S-Club-Gänger feiern bis in die Morgenstunden

Der Ansturm am Eröffnungsabend war auch deshalb so groß, weil viele Besucher erstmals überhaupt in einem Club waren. Einlass war ab 18 Jahren, und diejenigen, die das Erwachsenenalter in den vergangenen 20 Monaten erst erreicht hatten, konnten coronabedingt bislang noch nicht feiern gehen. Im September hatten die Betreiber geplant, den Club zur Bar umzufunktionieren.

Erfahrenere S-Club-Gänger freuten sich dagegen über eine modernisierte Dekoration, zudem gibt es rechts vom Eingangsbereich eine neue Lounge mit Sitzmöglichkeiten. Doch fast allen war Freitagnacht nach Tanzen zumute: Viele Leute bewegten sich schon auf dem Weg zur Garderobe rhythmisch zur Musik und sorgten dafür, dass die Tanzfläche in dem Club in Fulda bis in die Morgenstunden voll war.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema