Auf der Autobahn A7 bei Eichenzell wurde ein Lkw beschossen.
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Auf der Autobahn A7 bei Eichenzell wurde ein Lkw beschossen.

Lkw-Fahrer am Kopf getroffen

Schuss auf Lkw-Fahrer bei Eichenzell: Polizei verhört Mann mit Gewehr

  • Sabrina Mehler
    VonSabrina Mehler
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  • Selina Eckstein
    Selina Eckstein
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Nachdem durch einen Schuss ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn A7 bei Eichenzell schwer verletzt worden war, hat die Polizei nun einen Beschuldigten ermittelt und vernommen. Ein Ehepaar hatte den Mann mit einem Gewehr beobachtet.

Update vom 9. Februar, 12.50 Uhr: In dem Fall der Schüsse auf der A7 gibt es eine Wendung, wie die Staatsanwaltschaft Fulda mitteilt.

Update vom 10. November, 17.45 Uhr: Dem Fahrer einer Sattelzugmaschine, den am vergangenen Freitag während der Fahrt auf der A7 bei Eichenzell (Landkreis Fulda) ein Geschoss am Kopf getroffen hatte, geht es besser. Laut Staatsanwaltschaft gibt es mittlerweile auch einen Beschuldigten, allerdings keinen „dringenden Tatverdacht“.

Schuss auf Lkw-Fahrer auf A7 bei Eichenzell: Polizei verhört Mann mit Gewehr

Infolge des Aufrufs von Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium in den Medien haben sich mehrere Augenzeugen gemeldet, berichtet Dr. Christine Seban, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda. So habe ein Ehepaar ausgesagt, einen Mann mit einer Langwaffe in Tatortnähe gesehen zu haben. Dieser bestreite allerdings, etwas mit der Tat zu tun zu haben.

„Er erklärt, weder bewusst einen Schuss abgegeben zu haben noch dass sich ein Schuss versehentlich gelöst hat“, sagt Seban. Möglicherweise sei der Mann jagdberechtigt. Ein dringender Tatverdacht liege derzeit nicht vor. Dieser sei aber nötig, um einen Haftbefehl zu beantragen. Die Angaben des Beschuldigten werden nun abgeklärt.
 
Auch ein Gutachten ist in Auftrag gegeben, um die genaue Stelle festzustellen, an der das Geschoss die Windschutzscheibe des Lkw getroffen hatte. Damit soll auch der Winkel des Schusses berechnet werden können, um herauszufinden, von wo der Schuss abgegeben wurde. D

Auf der Autobahn A7 bei Eichenzell wurde ein Lkw beschossen.

Die Polizei hatte laut am Freitag in einer Pressemitteilung vermutet, dass der Schuss von einer Brücke kam. Wie Seban erklärte, sei es aber auch möglich, dass der mutmaßliche Täter am Rande der Fahrbahn in einem Waldgebiet stand. Nach dem Vorfall war auch der Lkw untersucht worden, bisher wurde aber kein Projektil gefunden.

Damit ist bisher immer noch unklar, um welche Waffe es sich gehandelt hat. Dem Geschädigten, der durch einen Streifschuss an der Schläfe verletzt worden war, gehe es mittlerweile besser, berichtete die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Die Polizei plane, den Fahrer auch mit in die Untersuchung einzubeziehen.

Update vom 9. November, 09.10 Uhr: Nach den Schüssen auf einen Lastwagenfahrer auf der A7 bei Eichenzell ist die Polizei weiter auf der Suche nach dem Täter. Es gebe noch keinen dringenden Tatverdacht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Montag in Fulda.

Der Unbekannte hatte nahe Eichenzell (Landkreis Fulda) von einer Brücke herab auf den über die Autobahn A7 fahrenden Sattelschlepper geschossen. Dabei wurde der 37 Jahre alte Fahrer getroffen und schwer verletzt. Er kam in ein Krankenhaus. Die Tat hatte sich am Donnerstagabend ereignet.

Update vom 7. November, 12.44 Uhr: Nach den Schüssen auf einen Lastwagenfahrer in Osthessen fehlt von dem Schützen weiterhin jede Spur. „Die Fahndung läuft“, sagte ein Sprecher der Polizei am Samstag in Fulda. Mit welcher Art von Waffe geschossen wurde, war nach Angaben der Polizei auch am Samstag noch unklar.

Update vom 6. November, 20:25 Uhr: Wie die Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft, Dr. Christine Seban, bestätigte, sei der Schuss durch die Frontscheibe des Lkws gegangen. Der Lkw-Fahrer habe einen Streifschuss an der linken oberen Stirn erlitten. In der Klinik sei der 37-Jährige später notoperiert worden. Er befinde sich nicht in Lebensgefahr.

Die Brücke von der die Schüsse wohl abgegeben wurden, liegt zwischen zwei Waldstücken, und kann sowohl von Fußgängern, als auch von Autofahrern genutzt werden. Der Winkel des Schusses müsse allerdings noch berechnet werden, sagte Seban. Es sei zwar wahrscheinlich, dass der Schuss von der Brücke abgegeben wurde, es sei aber auch möglich, dass er aus einem Waldstück abgefeuert wurde.

Schüsse auf Lkw-Fahrer: Polizei findet kein Projektil

Mit welcher Apparatur der Schuss erfolgte, ist ebenfalls noch unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Am Körper des Fahrers sei kein Projektil gefunden worden. Der Lkw sei sichergestellt worden und werde nun daraufhin überprüft.

Am Freitag war zudem die Autobahn in der Zeit von 11.55 Uhr bis 12.30 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt, um mögliche Spuren zu sichern. Bisher sei ihr noch nicht bekannt, dass dabei Spuren festgestellt werden konnten, erklärte Christine Seban gestern Nachmittag. 

Lesen Sie hier die Erstmeldung vom 6. November, 14.05 Uhr:

Eichenzell - Unbekannte schossen am Donnerstagnachmittag mit einem unbekannten Gegenstand auf eine Sattelzugmaschine, als diese auf der A 7 kurz hinter dem Fuldaer Dreieck unterwegs war. Dabei wurde der 37-jähriger Fahrer am Kopf getroffen gaben das Polizeipräsidium Osthessen und die Staatsanwaltschaft Fulda in einer Pressemitteilung bekannt.

Er konnte seinen Lkw noch auf den nächstgelegenene Parkplatz lenken und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft Fulda und die Fuldaer Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

Auf der A 7 bei Eichenzell: Lkw wird beschossen - Polizei sucht nach Hinweisen und sperrt Autobahn

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde das Fahrzeug gegen 16.25 Uhr von einer Brücke im Bereich Höhlengrundbach, zwischen Fuldaer Dreieck und Rastplatz Pilgerzell West, beschossen. Mit welcher Apparatur ist derzeit noch unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. In diesem Zusammenhang war die A 7 am Freitag von 11.55 bis 12.30 Uhr für Spurensicherungsmaßnahmen in beide Richtungen voll gesperrt.

Zeugen, die im Bereich des mutmaßlichen Tatortes verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Hinweise auf die unbekannten Täter geben können, werden dringend gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon (0661) 1050 in Verbindung zu setzen.

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