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Nach Brandserie in Fulda: Tatverdächtige (51) angeklagt

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Der größte Schaden - gut 60.000 Euro - ist auf dem Gelände der Jugendkulturfabrik entstanden, als dort zwei Autos und ein Unterstand in Flammen aufgegangen waren. (Archivfoto) © Fuldamedia

Die Staatsanwaltschaft Fulda erhebt im Zusammenhang mit mehreren Brandstiftungen im Fuldaer Stadtgebiet nun Anklage, gegen die eine 51-jährige Frau.

Fulda - Die 51-Jährige soll an sechs Orten in Fulda Feuer gelegt haben. Die mutmaßliche Brandstifterin ist jetzt von der Staatsanwaltschaft Fulda angeklagt worden. Wie die Behörde mitteilt, sitzt die Frau bereits seit April 2022 in Untersuchungshaft.

Fulda: Staatsanwaltschaft klagt mutmaßliche Brandstifterin (51) an

Alle sechs Brände sind im April im Fuldaer Stadtgebiet passiert: Die 51-Jährige soll mithilfe von Brandbeschleunigern Maschinen, Autos und Gebäude in Flammen gesetzt oder dieses zumindest versucht haben, erklärt die Staatsanwaltschaft.

Betroffen waren ein Gabelstapler auf einer Bausstelle in der Nähe des Fuldaer Domes, eine antike Holztür am Stadtschloss in Fulda, die Fassade der Aldi Filiale Horas, das Coronatest-Zelt auf der Ochsenwiese sowie ein Garagentor in der Baugulfstraße in Fulda. Der größte Schaden - gut 60.000 Euro - ist auf dem Gelände der Jugendkulturfabrik entstanden, als dort zwei Autos und ein Unterstand in Flammen aufgegangen waren.

Video: Nächtlicher Einsatz für die Feuerwehr - Drei Brände in Innenstadt

In den anderen Fällen liegt der Schaden zwischen 500 und 1000 Euro. Die 51-Jährige soll „im Zustand jedenfalls erheblich verminderter Schuldfähigkeit“ gehandelt haben.

Damals hatten Zeugen geholfen, die Verdächtige schnell festzunehmen: An den Tatorten war eine Frau gesehen worden, deren lange Haare zum Zopf gebunden waren. (jev)

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