Im Wildpark Gersfeld ist der Frühling Nachwuchs-Zeit. Und nicht nur bei den Mufflons gibt es süße Tierbabys.
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Im Wildpark Gersfeld ist der Frühling Nachwuchs-Zeit. Und nicht nur bei den Mufflons gibt es süße Tierbabys.

Fütterung mit dem Chef

Putziger Nachwuchs: So viele Tierbabys sind im Wildpark Gersfeld im Frühjahr zur Welt gekommen

  • Alina Komorek
    vonAlina Komorek
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Der Leiter des Wildparks schwingt sich in den Pick-Up, der beladen ist mit Körnern, Heu und Kartoffeln: Fütterungszeit im Gersfelder Wildpark. Die Elterntiere wissen, dass Dieter Kircher Leckereien dabei hat und die Tierbabys werden neugierig.

Gersfeld - Frühling ist die Zeit, in der die Wildtiere ihre Jungen zur Welt bringen – jetzt stellen die Tiereltern ihren Nachwuchs vor. Auch im Wildpark Gersfeld im Kreis Fulda. Bewaffnet mit den Leibspeisen der Mufflons, Wollschweine, Wisente, Gämsen und Steinböcke fährt Parkleiter Dieter Kircher die große Runde zur Fütterungszeit.

Viele der Tiere kennen die Tour vom Chef und warten auf ihre Ration. Sie strecken ungeduldig ihre Köpfe in den Trog – die Rhönschaflämmer mischen schon mit beim Kampf ums Futter, die kleinen Hängebauchschweine hingegen halten lieber Sicherheitsabstand und warten mit dem Essen, bis sie nicht mehr beobachtet werden. Die Gämsen mit ihrem jüngsten Familienmitglied bleiben im oberen Teil ihres Geheges, auch als das Auto von Kircher schon um die Ecke gefahren ist.

Tierbabys in Gersfeld: So süß ist der Nachwuchs im Wildpark

Während es bei den Wildschweinen in diesem Frühjahr keine Frischlinge gibt, brachte eine Ziege sogar Drillinge auf die Welt. „Ein richtiger Kindergarten“, findet Kircher und zählt neun Ziegenbabys im Streichelzoo. Auch die kleinen Wollferkel, die Rhönschaflämmer und die Steinböckchen genießen die Sonne, die ihnen endlich das Fell wärmt. (Lesen Sie hier: Meteorologe erklärt - Darum war der Mai so kalt)

Wildparkleiter Kircher ist zufrieden. Obwohl es noch früh am Morgen ist, rollt bereits ein Auto nach dem anderen auf den Parkplatz des Gersfelder Wildparks.

Fotostrecke: Putziger Nachwuchs im Wildpark Gersfeld

Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen.
Im Wildpark Gersfeld sind derzeit viele Tierbabys zu bewundern, etwa bei den Wisenten, den Rhönschafen, den Steinböcken oder den Ziegen. © Alina Komorek

Vom 24. April bis zum 30. Mai konnte der Park wegen der Bundes-Notbremse nur mit Nachweis über einen negativen Corona-Test betreten werden – oder nach der vollständigen Impfung oder Genesung. „Das Testen hat uns zwei Drittel der Besucher gekostet“, sagt der 55-jährige Wildparkleiter. Umso besser, dass das jetzt wegfalle. Am Kiosk verkauft der Park von 9 bis 18 Uhr Speisen und Getränke zum Mitnehmen, am Eingangsbereich und in den Häuschen gilt Maskenpflicht. Das Wochenende, als das Wetter endlich zum Frühjahr passte, war gut besucht, berichtet Kircher.

Video: Studie belegt: Videos von Tierbabys vermindern Stress

Die Tierbabys sind ein Publikumsmagnet. „Alles, was klein ist, ist putzig“, weiß der Wildparkleiter. Als das Steinbockbaby sich zum ersten Mal hinunter zu seinen ausgewachsenen Artgenossen traut, ist der Wildparkleiter entzückt. Bis dahin hatte die Steinbockmama das Kleine noch vor Menschenblicken geschützt. „Das ist schon niedlich“, gibt er zu und wirkt ein bisschen stolz.

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