Die Obduktion hat ergeben, dass die vermisste Timnit ertrunken ist.
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Die Obduktion hat ergeben, dass die vermisste Timnit ertrunken ist.

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Fall Timnit: Ermittlungen dauern immer noch an – Wie kam es zu dem Tod der Zweijährigen? 

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Im Todesfall der kleinen Timnit aus Fulda gehen die Ermittler weiterhin der Frage nach, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Das zweijährige Mädchen war am 30. November des vergangenen Jahres im Fulda-Kanal unweit ihrer Wohnung ertrunken.

Update vom 18. Januar, 10.59 Uhr: Im Fall Timnit wird weiter ermittelt. Die Staatsanwaltschaft geht nach wie vor davon aus, dass das Mädchen im Fulda-Kanal ertrunken ist. Die Obduktion ergab Tod durch Ertrinken. Anzeichen auf Gewalteinwirkung wurden nicht festgestellt.

Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft gehen aktuell mehreren Fragen nach. Wie genau konnte es zu dem Tod der Zweijährigen kommen? Und: Gibt es Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden? Auch eine mögliche Verletzung der Sorgfaltspflicht durch die Eltern werde dabei geprüft, erklärt Dr. Christine Seban, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, auf Nachfrage unserer Zeitung. „Dafür gibt es aber aktuell keine Anhaltspunkte“, betont sie.

Fulda: Neue Details im Todesfall Timnit - Ermittler prüfen Verletzung der Sorgfaltspflicht

Das Beziehungsverhältnis der Eltern sei „undurchsichtig“. Staatsanwältin Seban erklärt, dass der Vater sich zum Zeitpunkt des Verschwindens am 30. November in einer anderen Wohnung aufhielt. In dieser wohnte er auch. Ob er diesen Wohnsitz berufsbedingt hat oder die Eltern getrennt leben, weiß Seban nicht.

Als Timnit verschwand, waren nur ihre Mutter und ihre Schwester in der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus in der Frankfurter Straße. Von dort ist Timnit wohl zwei Treppen zur Kellertür hinunter gelaufen – ohne Jacke und in Gummischuhen. Hinter dem Haus trennt ein Zaun den Garten von dem Fulda-Kanal, in dem das Kind nach einer umfangreichen Suche Tags darauf leblos gefunden wurde.

Fulda: Kleine Timnit aus Fulda ertrunken - bleibt Frage nach dem „Wie“ ungeklärt?

Update vom 21. Dezember, 20.10 Uhr: Wie konnte es dazu kommen, dass die kleine Timnit aus Fulda ums Leben kam? Es gibt bisher weder Anhaltspunkte für eine Straftat noch für eine Verletzung der Aufsichtspflicht durch die Eltern, sagt Dr. Christine Seban, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Fulda, unserer Zeitung.

Laut Obduktion ist das Mädchen ertrunken, Anzeichen auf Gewalteinwirkung wurden nicht festgestellt. Dennoch: Die Ermittlungen laufen weiter. Personen aus dem Umfeld des Mädchens werden befragt. Die Ermittler versuchen weiter herauszufinden, ob es ein tragisches Unglück war oder es doch ein Fremdverschulden gibt.

„Wir haben niemanden, der am Abend des Verschwindens etwas beobachtet hat“, erklärt Seban. Derzeit gehe man davon aus, dass Timnit hinter dem Haus in den Fulda-Kanal gefallen ist. „Sicher können wir das nicht sagen, aber wahrscheinlich wird man den konkreten Hergang nicht mehr herausfinden können“, vermutet sie.

Die Zweijährige habe am 30. November gegen 19.30 Uhr unbemerkt das Haus in der Frankfurter Straße in Fulda verlassen. Sie sei wohl zwei Treppen hinuntergelaufen, so Seban, und dann nicht zur Haustür Richtung Frankfurter Straße hinausgegangen, sondern zur Kellertür, die in den Garten hinterm Haus führt.

Das Haus, in dem Timnits Eltern leben, ist mit einem Zaun vom Fulda-Kanal getrennt.

Von dort sind es nur wenige Meter bis zum Fulda-Kanal. Der Zaun zu dem Gewässer sei circa 85 Zentimeter hoch, so Seban. „Es stellt sich die Frage, ob sie über den Zaun geklettert ist. Die motorischen Fähigkeiten von Kindern in diesem Alter können ja sehr unterschiedlich sein.“ Timnit wäre im Januar drei Jahre alt geworden.

Update vom 4. Dezember, 14.12 Uhr: Dass das kleine Mädchen ertrunken und nicht etwa erfroren ist, hat die Obduktion ergeben, die am Freitag durchgeführt wurde. Das teilte die Staatsanwaltschaft Fulda auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Anhaltspunkte auf eine Gewalteinwirkung konnten nicht festgestellt werden.

Am Wohnhaus der zweijährigen Timnit wurde eine Gedenkstelle errichtet.

„Möglicherweise war es ein tragischer Unfall“, sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde. Ob Timnit an der Stelle gestorben ist, an der das vermisste Mädchen am Dienstag von der Polizei auch gefunden wurde, oder ob die Strömung sie bis dahin trieb, ist noch unklar.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Fulda und Kriminalpolizei zur Klärung der genauen Todesumstände dauern weiterhin an.

Fulda: Obduktion abgeschlossen - Vermisste Timnit im Kanal ertrunken

Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag außerdem, dass es sich bei dem gefundenen Kind zweifelsfrei um Timnit handelt. Die Polizei hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass eine endgültige Identifizierung noch ausstünde. Weitere Untersuchungsergebnisse werden frühestens im Laufe der nächsten Woche erwartet.

Update vom 3. Dezember, 9.01 Uhr: Die Polizei in Fulda nennt neue Details zum Fall Timnit. Unter anderem geht es um die Frage, warum die Suche nach dem vermissten Mädchen nachts unterbrochen wurde. Wenige Stunden nach dem Fund von Timnit sind die Einsatzkräfte in Fulda wieder mit der Suche nach einem Kind beschäftigt: Seit Mittwochabend der achtjährige Melvin Luca Weiß vermisst.

Fulda: Obduktion am Freitag soll Todesumstände von Timnit klären

+++ 14.09 Uhr: Nun hat sich die Polizei in Fulda zu Wort gemeldet. In einer Pressemitteilung widerspricht das Polizeipräsidium Osthessen dem Bericht der Deutschen Presse-Agentur vom Mittwochmorgen (siehe Update von 8.06 Uhr). „Eine endgültige Identifizierung des Kindes steht noch aus“, so die Beamten.

Zur Klärung der genauen Todesumstände habe die Staatsanwaltschaft Fulda zudem eine Obduktion angeordnet, die voraussichtlich am Freitag stattfinden wird. Mit ersten Ergebnissen sei frühestens im Laufe der nächsten Woche zu rechnen. Derzeit würden aber keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung vorliegen. Das sagte ein Polizeisprecher in Fulda am Mittwochmittag der Deutschen Presse-Agentur

Fulda trauert um Timnit: Gedenkstellen an Wohnung und Fundort errichtet

Die Trauer in Fulda ist groß. Viele Menschen reagieren mit Betroffenheit auf den Tod des jungen Mädchens. Am Elternhaus der zweijährigen Timnit und in der Nähe des Fundorts der Leiche wurden Blumen, Kerzen und Kuscheltiere aufgestellt. Dort sind emotionale Sprüche zu lesen - wie „Der Tod ist die Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe“.

Zahlreiche Kerzen, Blumen und Kuscheltiere wurden in der Nähe der Fundstelle für die zweijährige Timnit aufgestellt.

Update vom 2. Dezember, 8.06 Uhr: Bei der in einem Kanal in Fulda gefundenen Kinderleiche handelt es sich, wie bereits am Dienstag angenommen worden war, um die zweijährige Timnit. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Die Identität des Mädchens konnte zweifelsfrei geklärt werden, wie die Polizei am Mittwochmorgen mitgeteilt haben soll. Die Ermittlungen zur Todesursache dauerten an, hieß es.

Fulda: Nach dem Tod der zweijährigen Timnit - OB Wingenfeld zeigt sich betroffen

+++ 20.45 Uhr: Fuldas Oberbügermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) drückt nach dem tragischen Tod des zweijährigen Mädchens in Fulda den Hinterbliebenen sein Mitgefühl aus: „Die Nachricht vom Tode der kleinen Timnit hat auch mich tief bewegt“, so der OB. „Meine Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie. Sie mussten in den vergangenen Stunden Schreckliches durchmachen. Ich wünsche, dass sie in diesen Stunden Beistand und Trost finden.“

Einen Dank richtet Wingenfeld in dem Presseschreiben an alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern in Fulda, „die in der vergangenen Nacht und heute in Dunkelheit und Eiseskälte das Menschenmögliche versucht haben, um das Kind noch lebend zu finden“. Ein solcher Einsatz sei körperlich und emotional enorm belastend. Eine seelsorgliche Begleitung könne dabei helfen, das Erlebte zu verarbeiten.

Hunderte Einsatzkräfte auf Timnits Spur: Mädchen tot in Fulda-Kanal gefunden

Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Fuldamedia
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen.
Die stundenlange Suche nach dem zweijährigen Mädchen Timnit in Fulda hat ein trauriges Ende genommen. © Volker Nies
Die vermisste Zweijährige ist tot aufgefunden worden.
Die vermisste Zweijährige ist tot aufgefunden worden. © Ann-Katrin Hahner

Traurige Gewissheit nach stundenlanger Suche: Zweijährige aus Fulda tot aufgefunden

+++ 16.09 Uhr: Hunderte Helfer waren im Einsatz. Manche suchten die ganze Nacht hindurch. Doch ihr Einsatz war vergebens: Die zwei Jahre alte Timnit wurde am Dienstagnachmittag in Fulda gefunden - tot.

„Viele unserer Kollegen haben selbst Kinder. Wir haben alles versucht – und sind jetzt sehr betroffen vom tragischen Ende dieser Suche“, sagt Polizeisprecher Patrick Bug am Nachmittag. Kurz zuvor, gegen 14.45 Uhr, hatten Taucher das Mädchen gefunden – im Fulda-Kanal, der in diesem Bereich teilweise unterirdisch verläuft. „Wie das Kind in den Kanal kam, wie es zu Tode kam – das ist Gegenstand weiterer Ermittlungen“, sagte der Sprecher.

Die Eltern des Mädchens stammen aus Eritrea. Sie wohnen in einem Mehrfamilienhaus direkt an der Ecke Frankfurter Straße/Karl-Storch-Straße (Westring) in Fulda. Am Montagabend gegen 19.30 Uhr war die Kleine plötzlich verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen. Timnit hatte das Haus ohne Mantel und Winterschuhe verlassen, berichteten die Eltern. Sie war nur mit einem Pullover und einer Hose bekleidet.

Vermisste Timnit war verließ Haus ohne Mantel und Winterschuhe

Das Elternhaus des Mädchens besitzt zwei Ausgänge – einen in Richtung Frankfurter Straße und einen nach hinten, Richtung Garten. Wenige Meter hinter dem Garten verläuft der Fulda-Kanal. Möglicherweise ist das Kind in den Kanal gerutscht. Dieser künstliche Seitenarm der Fulda führt relativ viel Wasser. Darin zu stehen, ist für ein Kleinkind unmöglich. Der Kanal fließt Richtung Innenstadt, verschwindet im Bereich der Filzfabrik dann aber von der Oberfläche: Er verläuft in einem Rohr weiter. In diesem Rohr fanden Taucher das kleine Mädchen – wenige hundert Meter vom Elternhaus entfernt.

Aber vom traurigen Ende der Suche hatten die Helfer noch nichts geahnt, als sie am Montagabend die Arbeit aufnahmen. Mit einem großen Aufgebot waren Teams von Polizei, Feuerwehr, der DLRG und die Rettungshundestaffel im Einsatz. Denn in der Kälte würde das nicht dick angezogene Mädchen nicht lange aushalten können. Die Kräfte suchten besonders im Bereich rund um die Aueweiher in der Fuldaaue und um das Wohngebiet an der Frankfurter Straße. Die ganze Region Fulda bangte mit der Familie, die ihre kleine Tochter vermisste.

DLRG-Taucher finden Kinderleiche im Fulda-Kanal

Am Dienstagmorgen wurde die Suche fortgesetzt – mit weiteren Kräften. Die Bereitschafts- und die Bundespolizei schalteten sich ein. Drohnen mit Wärmebildkameras überflogen den Bereich. Taucher der DLRG – sogenannte Strömungsretter – untersuchten dann den unterirdischen Bereich des Fulda-Kanals – und fanden am Nachmittag eine Kinderleiche.

Die Polizeibeamten suchen weiter nach Zeugen, um das Unglück aufzuklären. Wer das Kind am Montagabend gegen 19.30 im Bereich des Wassers gesehen hat, der möge sich im Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon (0661) 1050 melden.

Fulda: Zweijährige verschwindet in unbeobachtetem Moment aus Wohnhaus

+++ 11.04 Uhr: Die Polizei in Fulda hat am Dienstagvormittag das Alter des vermissten Mädchen korrigiert: Die zweijährige Timnit aus Fulda wird gesucht. Zudem veröffentlichte die Polizei ein Foto des Mädchens. Mit einer Drohne mit Wärmebildkamera wird die Suche fortgesetzt. „Wir erhoffen uns dadurch ein besseres Bild der Einsatzlage“, sagte Polizeipressesprecher Dominik Möller auf Nachfrage unserer Zeitung. Auch die Feuerwehr Fulda und das DLRG sind erneut im Einsatz, um die Gewässer in der Fuldaaue abzusuchen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen, die das Mädchen aus Fulda gesehen haben oder Hinweise zum Aufenthaltsort der Zweijährigen geben können, werden gebeten sich an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer (0661) 1050 oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Das Mädchen ist zwei Jahre alt, circa 85 cm groß, hat dunkle Hautfarbe und schwarze gelockte Haare. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens am Montagabend soll sie mit einem rosa Pullover und einer rosa Hose bekleidet gewesen sein, teilte die Polizei mit.

Update 1. Dezember, 6.56 Uhr: Auch am Dienstagmorgen fehlt jede Spur von der dreijährigen Timnit. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wird weiterhin nach dem kleinen Mädchen gesucht. Die Suche war in der Nacht zum Dienstag gegen 1.30 Uhr abgebrochen worden, so Reporter vor Ort. Es herrschten winterliche Temperaturen.

Polizei und Feuerwehr agierten bei der Suche nach der Dreijährigen von einer Einsatzzentrale auf dem Tedox-Gelände.

Erstmeldung vom 30. November, 22.29 Uhr:

Fulda - Wie ein Sprecher der Polizei in Fulda auf Nachfrage der Fuldaer Zeitung am Montagabend gegen 22.15 Uhr erklärte, sei das kleine Mädchen gegen 19.30 Uhr in einem unbeobachteten Moment aus dem Wohnhaus verschwunden. Polizei und Feuerwehr agierten bei der Suche von einer Einsatzzentrale auf dem Tedox-Gelände (Karl-Storch-Straße 2A).

Dreijähriges Mädchen vermisst: Polizei Fulda sucht mit Wärmebildkamera und Hundestaffel

Laut dem Polizeisprecher wird mit einem Großaufgebot – im Einsatz seien auch Teams mit Wärmebildkameras sowie eine Hundestaffel – nach dem kleinen Mädchen gesucht. Die Suche nach Timnit konzentriert sich auf den Bereich Ecke Frankfurter Straße/Karl-Storch-Straße/Westring.

Abgesucht werden aber auch die Gewässer in der Nähe, wie die Fulda, der Fulda-Kanal und der Aueweiher, teilte die Polizei in Fulda mit. Eingesetzt bei der Suche im Fulda-Kanal wurde auch ein Schlauchboot, das zu Wasser gelassen worden ist.

Polizei und Feuerwehr agierten bei der Suche nach der Dreijährigen von einer Einsatzzentrale auf dem Tedox-Gelände.

Die Suche nach der kleinen Timnit bewegt offenbar sehr viele Menschen. Nach Angaben vom Einsatzort meldeten sich bereits am Montagabend mehrere Anwohner vor Ort und baten an, bei der Suche zu helfen. Sie waren der Feuerwehr zum Beispiel beim Material-Transport behilflich.

Die Suche nach der vermissten Dreijährigen verlief zunächst aber leider erfolglos. Die Polizei in Fulda bittet deshalb Zeugen*, die Hinweise auf das vermisste Mädchen, die kleine Timnit, geben können, sich an das PolizeipräsidiumOsthessen unter der Telefonnummer (0661) 1050 zu wenden.*tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

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