Zwei Personen in einem blauen Honda wurden bei dem Auffahrunfall auf der A7 bei Fulda schwer verletzt.
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Zwei Personen in einem blauen Honda wurden bei dem Auffahrunfall auf der A7 bei Fulda schwer verletzt.

Stau nach Vollsperrung

Technischer Defekt: Zwei Schwerverletzte bei Unfall auf A7 bei Fulda – Tierarzt kann Hund nicht retten

  • Sebastian Reichert
    vonSebastian Reichert
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Schwerer Unfall am ersten Weihnachtsfeiertag auf der Autobahn A7 bei Fulda: Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Der Rettungshubschrauber flog zur Unfallstelle. Ein Hund starb bei dem Auffahrunfall.

Update vom 25. Dezember, 18.30 Uhr: In ihrem Bericht am Freitagabend konkretisierte die Polizei in Fulda die Angaben zu dem Unfall. Demnach fuhr ein 23-Jähriger aus Ravensburg mit einem Honda Jazz auf dem linken Fahrstreifen, als sein Wagen vermutlich aufgrund eines technischen Defekts massiv an Geschwindigkeit verlor. Der Fahrer versuchte noch, sein Fahrzeug auf den Standstreifen zu lenken und zog dazu auf den rechten Fahrstreifen.

Ein 56-jähriger aus dem Landkreis Böblingen, der mit seinem Opel Zafira auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war, konnte den Zusammenstoß mit dem letztlich fast stehen gebliebenen Honda Jazz nicht mehr verhindern und fuhr dem Auto in das Fahrzeugheck. Der Honda-Fahrer und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt ins Klinikum Fulda transportiert.

Der Fahrer des Zafira und seine Ehefrau wurden durch den Unfall leicht verletzt. „Ein unglückliches Ende durch den Unfall nahm das Leben des 13-jährigen Hundes im Kofferraum des Opel Zafira“, heißt es abschließend im Polizeibericht. „Trotz eines zufällig vor Ort befindlichen Tierarztes überlebte er den Aufprall nicht.“ Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 20.000 Euro.

Erstmeldung vom 25. Dezember, 15.49 Uhr: Der Unfall war am Freitag gegen kurz vor 12 Uhr auf der Autobahn A7 in nördlicher Fahrtrichtung kurz nach dem Dreieck Fulda im Bereich der Auffahrspur von der A66 kommend passiert. Nach ersten Erkenntnissen war dort ein Opel Zafira auf einen langsamer fahrenden blauen Honda Jazz aufgefahren.

Fulda: Schwerer Unfall auf A7 – zwei Personen schwer verletzt, Hund tot

Durch den Aufprall wurden die beiden Personen in dem Honda mit Kennzeichen aus dem Landkreis Ravensburg in ihrem Fahrzeug eingeschlossen und schwer verletzt. Die beiden Insassen in dem Opel erlitten wohl leichtere Verletzungen, erklärte ein Sprecher der Polizei in Fulda auf Nachfrage unserer Zeitung.

Der Rettungshubschrauber flog zur Unfallstelle. In dem Opel Zafira befand sich zudem noch ein Hund. Dieser kam bei dem Unfall ums Leben. Die Polizei veranlasste zunächst eine Vollsperrung der Autobahn in nördlicher Fahrtichtung. Gegen 12.40 Uhr hoben die Beamten die Vollsperrung wieder auf. Der Stau konnte sich auflösen.

Zwei Personen wurden bei dem Unfall auf der A7 bei Fulda schwer verletzt. Ein Hund starb.

Der Verkehr konnte daraufhin zunächst einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen. Zur Bergung der Fahrzeuge forderte die Polizei zwei Abschleppdienste an. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtsachschaden in Höhe von 15.000 Euro. Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr aus Eichenzell vor Ort im Einsatz.

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall war es erst Heiligabend auf der Autobahn A66 zwischen Schlüchtern und Fulda bei Flieden gekommen. Weil das 32 Jahre alte Unfallopfer nach Informationen vom Unfallort mit Corona infiziert war, erhielten alle Einsatzkräfte eine entsprechende Warnung.

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