Ute Riebold sowie Fahnen der Grünen und ein Plakat der Partei (Collage).
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Ute Riebold macht seit ihrem Rauswurf bei den Grünen Politik für Die Partei. Die Linksfraktion im Fuldaer Stadtparlament hat die Kommunalpolitikerin jetzt verlassen.

Stadtpolitikerin Ute Riebold

Von den Grünen zu den Linken - und jetzt fraktionslos

Ute Riebold (Die Partei) gehört nicht mehr der Fraktion Die Linke.Offene Liste/Menschen für Fulda in der Stadtverordnetenversammlung an. Die 61-Jährige begründet dies mit persönlichen Differenzen mit der Fraktionsvorsitzenden Karin Masche. 

Fulda - Der Auslöser ihres Ausscheidens seien keine politischen Meinungsverschiedenheiten gewesen, betont Riebold, die sich vor einigen Jahren der Linksfraktion angeschlossen hatte, aber mittlerweile der Satirepartei Die Partei angehört.

Mit der Fraktion habe es Überschneidungen in den politischen Ansichten gegeben: „Aber jetzt hat es mir gereicht“, sagt Riebold. Es sei nicht mehr möglich gewesen, mit der Fraktionsvorsitzenden Karin Masche zufriedenstellend zusammenzuarbeiten.

Ute Riebold verlässt Linke: „Es hat mir gereicht“

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Bis zur Kommunalwahl wird Riebold als fraktionslose Mandatsträgerin im Stadtparlament weiterarbeiten. Ihren Sitz im Bauausschuss, den sie für die Linksfraktion innehatte, muss sie abgeben. Die Sitzungen wolle sie aber weiter besuchen und hoffe auf ein Rederecht, erklärt sie gegenüber unserer Zeitung.

Ute Riebold hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Von 1990 bis 2016 war sie Mitglied der Grünen-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung. Nachdem sie jedoch nach der Kommunalwahl 2016 zur Linksfraktion wechselte, ohne ihr Mandat an die Grünen zurückzugeben, war sie wegen grob parteischädigenden Verhaltens von der Partei ausgeschlossen worden. Danach wandte sie sich der Satirepartei zu: Für Die Partei will sie auch bei der Kommunalwahl 2021 antreten. (sam)

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